Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach
Haibach - Grünmorsbach - Dörrmorsbach e.V.

Grüß Gott und herzlich Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach e.V.

Der Verein für alle, denen unsere Heimat und deren Geschichte am Herzen liegt.

Wir freuen uns sehr, dass Sie uns näher kennenlernen wollen und wünschen Ihnen viel Spaß mit den vielfältigen Informationen und Bildern auf unseren Seiten.


Christian Fuchs, 1. Vorsitzender

Zum Antragsformular

 


Herzliche Einladung zur Kulturwanderung rund um den Godelsberg: Zur Kippenburg und Teufelskanzel


Wir starten am Donnerstag, dem 18. Juni um 18 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Lufthof. Es führt uns Hans Sommer, ein ausgewiesener Kenner des Godelsbergs. Schlussrats nach der Wanderung ist ab 20 Uhr im Zeughaus. Wegen Mitfahrgelegenheit bitte die Vorstandsmitglieder ansprechen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann gerne ab 20 Uhr ins Zeughaus kommen.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Godelsberg auf unterschiedliche Weise genutzt und gestaltet. Während im Mittelalter und der frühen Neuzeit an den Südhängen Weinbau betrieben wurde, dienten die übrigen Flächen als Weideland. Im 19. Jahrhundert gestalteten bürgerliche Initiativen den Godelsberg zu einem parkähnlichen Landschaftsgarten um. Bis heute zeugen Serpentinenwege, Steinbänke und Aussichtspunkte, wie die Teufelskanzel oder die Goldbacher Kanzel, von dieser Zeit. Mit der Kippenburg befindet sich eine scheinbar mittelalterliche Burg auf dem Berg – in Wirklichkeit handelt es sich um eine historisierende Nachbildung. Rund um den Godelsberg verlaufen mehrere historische Alleen. Die Kastanienallee, erstmals 1845 erwähnt, führt vom Godelsberg zum Büchelberg und nach Haibach. Die alte Ahornallee verläuft durch den Krämersgrund bis zur Schellenmühle. Vom Ostring in Richtung Klinikum führt die Ludwigsallee. Bereits ab 1780 wurde der Weg nach Würzburg im Zuge der Anlage der Fasanerie begradigt und als Allee gestaltet, gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt er den Namen Bismarckallee. Erst 1917 wurde ein Abschnitt des alten Bessenbacher Wegs als neue Ludwigsallee trassiert und um den Godelsberg verlängert. Der Ausbau zur befestigten Straße erfolgte später – bei der Ludwigsallee erst um 1940. In den 1980er Jahren wurde sie bis zum Klinikum verlängert, mit Geh- und Radwegen ausgestattet und mit Ahornbäumen bepflanzt. Seit 2012 heißt dieser Abschnitt Alois-Alzheimer-Allee.



Haibach, 02.06.2026



Mariengrotte als Erinnerung an Klosterschwestern

Haibach. Mit einem fröhlichen Kinderfest feierten die Kinder des Burgkindergartens die Einweihung der Mariengrotte an ihrem neuen Standort. Mit Liedern begrüßten sie die neue Muttergottesstatue, die mit dem Kind auf dem Arm eine besondere Verbindung zu den Kindern der Kinderkrippe und des Kindergartens symbolisiert.
Aus Sicherheitsgründen musste die Grotte aus dem Spielplatzbereich entfernt werden. Sie steht nun im Eingangsbereich der Kinderkrippe. Pfarrer Erich Sauer segnete die neue Marienfigur als Zeichen mütterlicher Liebe. In den vergangenen Tagen hatten Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins die Anlage liebevoll hergerichtet und mit Blumen geschmückt. Die Grotte erinnert an die Klosterschwestern, die den Burgkindergarten von 1930 bis 1997 leiteten. Gemeinsam mit den Schulschwestern (1938 bis 1990) und den Krankenschwestern (1962 bis 1996) lebten sie im selben Haus und bildeten eine Außenstelle des Klosters der „Schwestern des Erlösers“ in Würzburg. Für die Schwestern diente die Grotte als Ort der Andacht und ist heute die einzige Gedenkstätte, die an ihr Wirken in Haibach erinnert. Der Umzug der Grotte war eine Gemeinschaftsleistung des Johannesvereins, des Heimat- und Geschichtsvereins sowie des gemeindlichen Bauhofs. Nachdem die Grotte aus dem Spielplatzbereich entfernt werden musste, kümmerte sich der Heimat- und Geschichtsverein um ihre Sicherung. Gemeinsam mit der Leitung des Johannesvereins wurde schließlich ein neuer Standort gefunden. Die Umsetzung übernahm der Bauhof der Gemeinde.


Auf der Internetseite haibach-entdecken.de/schwesternstation informiert der Heimat- und Geschichtsverein über die Geschichte der Schwestern in Haibach.


Haibach, 29.05.2026



Am Freitag, 08.05.26 findet um 14.30 Uhr die Segnung der Mariengrotte am Burgkindergarten statt.


Haibach, 07.05.2026



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!


Vielen Dank an diejenigen, die an der Jahreshauptversammlung vergangenen Dienstag teilgenommen haben. Für euch zur Information möchte ich die gewählten Mitglieder der Vorstandschaft bekanntgeben:

1. Vorsitzender: Christian Fuchs
2. Vorsitzende: Monika Roth
Kassier: Roland Albert
Schriftführer: Robert Fuchs
Beisitzer: 

Peter Gerhart
Theresa Heeg
Katja Noack
Günter Stahl
Michaela Stein


Als Kassenprüfer wurden gewählt: Toni Stahl und Andreas Hein. Die Besetzung der Arbeitskreise erfolgt in der konstituierenden Sitzung der gewählten Vorstandschaft.
Weiterhin möchte ich euch noch auf unsere nächste Veranstaltung am kommenden Sonntag, 03. Mai, von 11 Uhr – 12 Uhr im Steinbruch Dörrmorsbach aufmerksam machen. Hier findet der diesjährige Heimat-Erlebnistag statt. Joachim Lorenz wird uns die Funde des Steinbruchs erklären.
Eine schönen Start in den Mai wünscht euch

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 30.04.2026



Neues aus der Bezirksheimatpflege, Sachgebiet Musik, Theater, Heimatpflege


Ergebnisse einer Studie zur Jugendbeteiligung in Kulturvereinen:
https://www.kulturmanagement.net/Themen/Jugendbeteiligung-in-Kulturvereinen-Wie-steht-es-um-das-Zivilgesellschaftliche-Kulturengagement-Jugendlicher,4851

             Zwei Terminvormerkungen, die einige von Ihnen/Euch bereits kennen:


*             Montag, 12. Oktober 2026: „Erinnerungskultur an Sinti und Roma. Zugänge und Perspektiven“ im Burkardushaus in Würzburg. Veranstaltet von der Bezirksheimatpflege Unterfranken, der Domschule Würzburg und dem Stadtarchiv Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesverband deutscher Sinti und Roma.


*             Samstag, 7. November 2026: Tagung „Künstliche Intelligenz (KI) in der Heimatpflege“ im Römersaal in Aschaffenburg. Veranstaltet von der Bezirksheimatpflege Unterfranken, dem Archäologischen Spessartprojekt und dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg.
Sobald die Einladungen vorliegen, senden wir diese Ihnen und Euch zu.


Zum guten Schluss die Einladung, sich für den Newsletter <https://www.bezirk-unterfranken.de/unsere-leistungen/heimatpflege/newsletter/>  der Bezirksheimatpflege anzumelden.


Dr. Birgit Speckle
Sachgebiet Musik, Theater, Heimatpflege
stellv. Bezirksheimatpflegerin


Haibach, 30.04.2026



Die Andachtsstätte „Bildbuche“ ist renoviert - 


Segnung am Montag, 11. Mai um 19.15 Uhr


Im Rahmen der Flurprozessionen aus Haibach und Grünmorsbach am Montag, 11. Mai wird die „neue“ Bildbuche gesegnet. Die Prozession beginnt um 18.30 Uhr an der Bruder-Klaus-Kirche bzw. um 18.15 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße/Winzenhohler Straße und führt direkt zur Bildbuche im Schmerlenbacher Wald. Dort werden die beiden Prozessionen etwa um 19.15 Uhr sein. Nach der Segnung geht es direkt zurück. Es ist kein Gottesdienst an der Marienkapelle. (Siehe auch in den kirchlichen Nachrichten) 

Merh über die Bildbuche


Haibach, 26.04.2026



Einladung


zu einem Filmabend der besonderen Art.


Vorgeführt werden Werbefilme der „Güldner-Motoren-Werke“ aus den 1950er und 60er Jahren. Besonderes Interesse dürften ehemalige Güldner-Mitarbeiter besitzen, zeigt doch der erste Film die Produktion und auch den Einsatz der Güldner-Produkte. Haibacher Fluren, der Dörnhof und auch das Rasthaus im Spessart waren Schauplätze, um die Traktoren ins rechte Licht zu setzen. Haibacher Schüler spielten mit und auch der Filmemacher kam aus Haibach.


Termin: Donnerstag, 7. Mai, 19.30 Uhr in der Geschichtsstuwwe.


Der Eintritt ist frei.


Haibach, 20.04.2026



Mitgliederversammlung


am 28. April 2026, um 19:30 Uhr im Schützenhaus Haibach
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Totengedenken
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Schriftführers
5. Bericht des Kassiers
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft
8. Bericht der Arbeitskreisleiter
9. Wahl eines Wahlausschusses
10.Neuwahlen
11.Ehrungen
12.Wünsche und Anträge, Verschiedenes


Christian Fuchs
1.Vorsitzender



Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2026


In der Kalenderwoche 18 (27.4.-1.5.) erfolgt der Einzug der Mitgliedsbeiträge über das SEPA-Basislastschriftverfahren.
Die Mitgliedsbeiträge betragen für Einzelmitgliedschaften 15 €, für Familienmitgliedschaften 30 €.
Sollten sich zwischenzeitlich Bankverbindungen geändert haben, bitten wir bis spätestens zum 24.4.2026 um schriftliche Mitteilung der neuen Bankverbindung. Am besten per E-Mail unter:
Roland.Albert@hugverein-haibach.info
Bei Rückfragen zum Beitragseinzug steht unser Kassier Roland Albert unter 06021/62192 gerne zur Verfügung.



Haibach, 08.04.2026




Der Steinbruch des Hartsteinwerks Stahl bei Dörrmorsbach.


Der Heimat- und Geschichtsverein Haibach bietet im Rahmen des bayerischen Heimaterlebnistages am Sonntag, dem 3.Mai 2026 um 11 Uhr eine Führung durch den Steinbruch des Hartsteinwerks Stahl bei Dörrmorsbach (am Ende des Höhenwegs) an. Treffpunkt ist an der LKW-Waage auf 332 Meter NHN (geographische Breite 49,94636° Länge 9,23509°; What3Words: ///gleisanlage.nutze.sprosse).
Festes Schuhwerk sind zu empfehlen. Dauer, je nach Teilnehmerzahl und Fragen, etwa 1 Stunde. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.


Inhalt der Führung:


·         Rundgang um und durch den Steinbruch, der seit 1958 betrieben wird
·         Erläuterung der komplexen Geologie der im Steinbruch sichtbaren Verhältnisse unter Verwendung von Skizzen und Grafiken
·         Die Geologie der Umgebung von Haibach und des Spessarts mit Hilfe von geologischem Kartenmaterial
·         Erklärung der Entstehung des Gesteins Diorit und seiner chemischen wie mineralogischen Zusammensetzung
·         Gesteinsalter und wie man das ermittelt
·         Kurzer Abriss der Produktion einschließlich der Anlagen und Verwendung der Produkte der Fa. Hartsteinwerk E. Stahl GmbH
·         Bedeutung als mineralogisches Forschungsobjekt
·         Fundort für teilweise sehr seltene Mineralien wie Koutekit, SEE-Mineralien wie Allanit-(Ce)
·         Schwerspat im Steinbruch und Umgebung
·         Endlager für „Atommüll“?
·         Wollsackverwitterung
·         Kurzer Blick in die geologische Zukunft des Steinbruchs und des Spessarts in Mitteleuropa
Das Laufen in dem Steinbruchumfeld erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr der Teilnehmer! Weitere Info unter: http://www.spessartit.de


Haibach, 07.04.2026



Denkmalschutz - Denkmalprobleme - Netzwerk Heimat und Geschichte


Bei der 25. Jahrestagung der Heimat- und Geschichtsvereine im Landkreis Aschaffenburg berichtete Kreisheimatpfleger Franz-Josef Sauer von fünf ausgezeichneten Denkmälern, die im Jahr 2025 vom »Verein zur Erhaltung und Pflege der Kulturdenkmale im Landkreis Aschaffenburg e.V.« als gelungene Objekte prämiert wurden. Verschwiegen wurden nicht die Denkmalproblemfälle. 

Sauer ging unter anderem dabei auf die Erhaltung der Bildstöcke ein.
Aufschlussreiches in Sachen »Dispositarium« gab es von Kreisarchivpfleger Karl-Heinz Klameth. Er forderte bei den Gemeinden ein, sich mehr um ihre verborgenen kommunalen »Schätze« zu kümmern, schließlich handle es sich um eine gesetzliche Pflichtaufgabe im eigenen Wirkungskreis (Art. 57 GO).
Kreisheimatpfleger Michael Rosner veranschaulichte die Orientierungshilfen der Symposien des Bezirks Unterfranken. Nicht selten werde die Neubenennung von Straßennamen als ein Medium des kollektiven Gedächtnisses verkannt. Schwerpunkte der nächsten Jahre ist es, Kontakt zu den Schulen zu halten, Nachwuchsarbeit zu intensivieren, altersgerechte Führungen anzubieten und den Jüngeren Heimatgeschichte näher zu bringen.


Haibach, 07.04.2026



80 Jahre organisierte Vertreibung der Sudetendeutschen - Erinnern und Lernen


Der Heimat- und Geschichtsverein eröffnete sein Jahresthema „80 Jahre Vertreibung der Sudetendeutschen“ mit dem Vortrag „1000 Jahre Nachbarschaft der Österreicher, Tschechen und Sudetendeutschen“. Besonders beleuchtet wurde die Vorgeschichte der Vertreibung im Zeitraum von 1848 bis 1945. Referent Roland Albert, der sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und das Sudetenland persönlich besucht hat, vermittelte authentische Einblicke und ergänzte diese durch eigene Erfahrungen. Im zweiten Teil der Vortragsreihe werden am 14. Juli die Ereignisse der Jahre 1945 und 1946 analysiert. Im dritten Teil werden am 27.Oktober Zeitzeugenberichte im Mittelpunkt stehen. Hier besteht die Möglichkeit, die eigene Familiengeschichte einzubringen. Mit dieser Vortragsreihe setzt der Verein ein starkes Zeichen für das historische Bewusstsein und die lebendige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Gleichzeitig soll damit die Bedeutung von Versöhnung und europäischer Verständigung hervorgehoben werden. Ein herausragender Beweis für den Erfolg der Versöhnungsbemühungen ist der am Pfingstwochenende 2026 erstmalig in der mährischen Hauptstadt Brno/Brünn in der Tschechischen Republik stattfindende Sudetendeutsche Tag unter dem Motto „Alles Leben ist Begegnung“.


Haibach, 30.03.2026



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!


Ich möchte euch gerne auf unser Jahresthema 2026 aufmerksam machen:
80 Jahre Vertreibung der Sudetendeutschen - „Odsun“
Ab 1945 wurden etwa 3 Millionen Deutsche (Sudetendeutsche) aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben. In Tschechien nennt man diese Vertreibung „Odsun“ (= Transfer/Abschiebung). In Deutschland wird meist von „Vertreibung der Sudetendeutschen“ gesprochen.
Der Heimat- und Geschichtsverein erinnert an die Geschehnisse vor 80 Jahren mit einer Vortragsreihe.
Wir beginnen am 24. März, 19:30 Uhr in der Geschichtsstuwwe mit dem Vortrag „1000 Jahre Nachbarschaft der Österreicher, Tschechen und Sudetendeutschen. Dabei betrachten wir die nachbarschaftliche Entwicklung der deutsch- und tschechischsprachigen Einwohner. Insbesondere wird der Weg zur Vertreibung in den Jahren 1848 bis 1945, die Zivilisationsbrüche der NS-Herrschaft, der Eiserne Vorhang und die neue Nachbarschaft in der EU thematisiert.
Im zweiten Teil werden wir uns am 14. Juli den Ereignissen des Jahres 1945 mit den „wilden Vertreibungen“ widmen und die dann unmittelbar folgende organisierte Vertreibung „Odsun“ beleuchten.
Abschluss der Trilogie wird die Veranstaltung am 27. Oktober bilden. Hier wollen wir uns mit konkreten Vertriebenenschicksalen der in Haibach und Umgebung „Gestrandeten“ beschäftigen. Wir werden versuchen, Zeitzeugen und ggf. auch Spätaussiedler zu Wort kommen zu lassen. Können Sie zu diesem Abend einen Beitrag leisten? Bitte melden Sie sich bei uns.


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17


Haibach, 22.03.2026



80 Jahre Vertreibung der Sudetendeutschen - „Odsun“ 

(Ein Vortrag von Roland Albert)



Ab 1945 wurden etwa 3 Millionen Deutsche (Sudetendeutsche) aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben. In Tschechien nennt man diese Vertreibung „Odsun“ (= Transfer/Abschiebung). 

In Deutschland wird meist von „Vertreibung der Sudetendeutschen“ gesprochen.
Der Heimat- und Geschichtsverein erinnert an die Geschehnisse vor 80 Jahren mit einer Vortragsreihe.


Wir beginnen am 

24. März mit dem Vortrag „1000 Jahre Nachbarschaft der Österreicher, Tschechen und Sudetendeutschen. 

Dabei betrachten wir die nachbarschaftliche Entwicklung der deutsch- und tschechischsprachigen Einwohner. Insbesondere wird der Weg zur Vertreibung in den Jahren 1848 bis 1945, die Zivilisationsbrüche der NS-Herrschaft, der Eiserne Vorhang und die neue Nachbarschaft in der EU thematisiert.


Im zweiten Teil werden wir uns 

am 14. Juli den Ereignissen des Jahres 1945 mit den „wilden Vertreibungen“ widmen 

und die dann unmittelbar folgende organisierte Vertreibung „Odsun“ beleuchten.


Abschluss der Trilogie wird die Veranstaltung 

am 27. Oktober bilden. Hier wollen wir uns mit konkreten Vertriebenenschicksalen der in Haibach und Umgebung „Gestrandeten“ beschäftigen. 

Wir werden versuchen, Zeitzeugen und ggf. auch Spätaussiedler zu Wort kommen zu lassen. 

Können Sie zu diesem Abend einen Beitrag leisten? Bitte melden Sie sich bei uns.


Haibach, 16.03.2026



Herzliche Einladung zum Vortrag
„Die historische Schlosswasserleitung nach Aschaffenburg und die Brunnenstube in Haibach von 1525 in ihrer geschichtlichen Dimension“


Vortrag von Albin Blatt in der Geschichtsstuwwe des Heimat- und Geschichtsvereins, Hauptstraße 4 neben dem Rathaus am Donnerstag, 26. Februar um 19.30 Uhr.
Inhalt:
Geschichtliche Einordnung
Beteiligte und ihre Weggefährten beim Bau der Wasserleitung
Kardinal Albrecht von Brandenburg als der Gegenspieler Martin Luthers während der Reformation im 16. Jahrhundert
Geschichte des Bauernkriegs 1525
Die Wasserleitung und ihre Bauwerke



Haibach, 19.02.2026



Liebe Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins!


Vielen Dank für die bisherigen Meldungen - auch wenn es nur Absagen waren.
Damit die "Ritterfamilie" nicht allein auf dem Fastnachtswagen ist, bitten wir um Teilnehmer aus allen möglichen "Bekleidungsschichten".
Sehr gern dürfen auch Kinder mitmachen und auf dem Wagen mitfahren. Wir treffen uns ab 13 Uhr auf dem Bauernhof Elbert (Fachwerkaus) in der Schollstraße 15 oder ab 13.30 Uhr in der Hauptstraße unterhalb von "Mitten im Leben".
Ganz dringend brauchen wir noch ein paar Wagenbegleiter, die für die Sicherheit rund um unsere Burg sorgen.
Bitte meldet euch bei Robert Fuchs, Tel. 0163 1877 054
Für kurz Entschlossene: Ihr dürft auch gerne ohne Anmeldung direkt zum Zug kommen. 

Meldet euch dann aber auf jeden Fall bei unserem 1. Vorsitzenden Christian Fuchs


Haibach, 14.02.2026





Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

Ich wünsche euch und euren Familien alle erdenklich Gute für das Jahr 2026 und darf euch schon jetzt auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:
Vortrag von Dr. Gerrit Himmelbach vom archäologischen Spessartprojekt
am Donnerstag, 29. Januar um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Dörrmorsbach
Grenzsteine, Hohlwege, Steinbrüche: Das ist Dörrmorsbach, das Dorf auf dem Berg.
Der kleinste Haibacher Ortsteil ist landschaftlich am schönsten gelegen. Vom 300 m hohen Heinrichsberg öffnet sich der Blick nach Norden bis zum Kahlgrund. Wegen der Nordlage lautet der Name "Dörr-Morsbach“. Es muss etwas anderes als die Landwirtschaft zur Ortsgründung geführt haben. Gerrit Himmelsbach wirft zuerst einen Blick auf die interessanten Grenzsteine der Gemarkung. In den umliegenden Wäldern sind die beeindruckenden Hohlwegebündel sehr auffällig. Hier herrschte früher viel Verkehr, doch woher und wohin? Nicht zuletzt geht es in dem Vortrag um die Steinbrüche, von denen einer noch heute in Betrieb ist. Gerrit Himmelsbach vom Spessart-Projekt zeichnet in dem bebilderten Vortrag ein anschauliches Bild von Dörrmorsbach, das wieder einmal zeigt, dass auch ein kleiner Ort viel Spannendes zu erzählen hat.
Dieser Vortrag stellt den Auftakt einer kleinen Veranstaltungsreihe in Dörrmorsbach dar. Unter anderem wird der diesjährige Heimat Erlebnistag am 03. Mai im Steinbruch Dörrmorsbach stattfinden. Gleichzeitig ist an zwei Wochenenden eine Ausstellung von Steinen im Bürgerhaus Dörrmorsbach in Planung.

Weiterhin möchte ich euch darauf hinweisen, dass wir auch in diesem Jahr am Haibacher Fastnachtzug teilnehmen werden. Hierzu werden wieder mehrere Mitstreiter gesucht, die zumindest neben unserem Traktor als Absicherung laufen. Wer kann das übernehmen?
Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info



Der

Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.

wünscht allen Mitgliedern und Freunden 

ein gutes, erfolgreiches so wie gesundes Jahr 2026! 


Haibach, 05.01.2026




Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!


"Das Jahr geht um, der Faden rollt sich sausend ab ..."
Dem Anfang des Gedichts von Annette von Droste-Hülshoff wird jeder zustimmen können. Aber das neue Jahr mit all seinen Möglichkeiten erwartet uns bereits.
Ich darf mich bei euch allen für eure Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Nur gemeinsam können wir unsere Heimat und unsere Geschichte bewahren!
Ich freue mich schon sehr auf unsere Aktionen im kommenden Jahr. Unter anderem wird turnusmäßig unsere Vorstandschaft gewählt. Wenn ihr Interesse an der Mitarbeit in der Vorstandschaft habt, meldet euch bitte bei mir.
Und nun möchte ich euch noch einen musikalisch-mundartlichen Weihnachtsgruß vom Verein zur Bewahrung des unterfränkischen Dialektes zukommen lassen. Dort sind auch Dialekte von unserer Region zu hören.
http://www.unterfränkisch.de/Weihnachtsgruss.mp4
Ein gesegnetes und stressfreies Weihnachtsfest euch allen und einen gesunden Start ins neue Jahr!


Im Namen der gesamten Vorstandschaft!


Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info



Haibach, 23.12.2025





Mit dem stimmungsvollen Bild der Bildbuche im Schmerlenbacher Wald senden wir allen Mitgliedern, Freunden und Mitbürgern herzliche Weihnachtsgrüße.
Möge das Fest Ihnen Frieden, Freude und besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Liebsten schenken.
Unser besonderer Dank gilt all jenen, die mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrer tatkräftigen Unterstützung den Verein in diesem Jahr bereichert haben.
Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!


Haibach, 21.12.2025






Haibach, 24.11.2025



Veranstaltungen von den Nachbargemeinden


Heimbuchenthal

 »Wir haben zur Zeit eine interessante Ausstellung unseres örtlichen Heimat- und Geschichtsvereins Heimbuchenthal e.V. im Pfarrzentrum St. Johannes, Heimbuchenthal, St. Johannes-Straße 8. Die Ausstellung ist auf jeden Fall am Sonntag, den 16.11.2025 geöffnet und kombiniert mit der Buchausstellung unseres Kath. Büchereiteams. Es gibt auch Kaffee und Kuchen. Ich habe versucht den Flyer für die Ausstellung in der Anlage zu kopieren.


Ausstellung Haimbuchenthal
HP-scan0083.pdf (6.77MB)
Ausstellung Haimbuchenthal
HP-scan0083.pdf (6.77MB)

!Download öffnet sich nicht von selbst!


Dettingen - Kleinostheim


»Am 23.11.2025 werden der GV Karlstein und der HGV Kleinostheim eine Premiere haben: Wir feiern zusammen, und zwar 1050 Jahre Dettingen und Kleinostheim.
Zeit: 17:00- ca. 18:30 Uhr
Ort: Foyer der Lindighalle, Karlstein

Flyer
PLAKAT-FINAL_A4.pdf (2.57MB)
Flyer
PLAKAT-FINAL_A4.pdf (2.57MB)
Auf gute Nachbarschaft
Auf_gute_Nachbarschaft_V6.pdf (309.92KB)
Auf gute Nachbarschaft
Auf_gute_Nachbarschaft_V6.pdf (309.92KB)

!Downloads öffnenen sich nicht von selbst!


Haibach, 14.11.2025



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!


Ich möchte euch unsere nächsten Veranstaltungen ans Herz legen:
-              11. November: Martinszug in Haibach
-              23. November: Bildervortrag in Dörrmorsbach
-              25. November: Vortrag in der Geschichtsstuwwe von Roland Albert um 19:30 Uhr zum Thema "Frauenzuchthaus Hoheneck - politisch verfolgte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur"


Bitte beachtet auch immer die Hinweise im Mitteilungsblatt!


Unsere Freunde vom Geschichts- und Heimatverein Laufachtal möchten uns ebenfalls auf deren Veranstaltungen hinweisen:


80 Jahre Kriegsende in Deutschland - aus diesem Anlass finden in Laufach verschiedene Veranstaltungen statt:


- Eröffnung der Vitrine im Laufacher Rathausfoyer am Mittwoch, 12.11.2025, um 18 Uhr zum Thema: Alarm! Die Panzerspitze kommt!!!!! -
Erinnerung an die gefallenen Soldaten beim Durchmarsch der Task Force Baum
- im Anschluss daran liest am Mittwoch, 12.11.2025 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Laufach das 12-Stufen-Theater Texte von Autoren,
deren Bücher 1933 in Deutschland verbrannt wurden  - ca. Dauer 70 Minuten - Spenden erbeten


- Am Samstag, 15.11.2025 um 15 Uhr wird die Stele zum Gedenken an die gefallenen Soldaten vom 26.3 auf 27.3.45 enthüllt. Sie befindet auf dem Radweg zwischen Laufach und
Hain - Einfahrt Gewerbegebiet.


Mit freundlichen Grüßen
Jutta Fries, 1. Vorsitzende
Geschichts- und Heimatverein Laufachtal
Beste Grüße
Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 07.11.2025



Vortrag „Frauenzuchthaus Hoheneck – politisch verfolgte Frauen in der SBZ/SED-
Diktatur“


Dienstag, 25.11.25 um 19:30 Uhr im HGV-Vereinsheim
In Stollberg im Erzgebirge befindet sich die ehemalige Strafvollzugsanstalt Hoheneck. Sie
war zu DDR-Zeiten ein berüchtigtes Frauengefängnis, auch Mörderburg genannt. Denn
neben Kriminellen wurden hier, unter menschenunwürdigen Bedingungen, auch politische
Häftlinge eingesperrt und mussten in Zwangsarbeit Stumpfhosen und Bettwäsche für den
Klassenfeind im Westen produzieren. Nur durch glückliche Umstände konnte dieser
historische Ort für die Nachwelt bewahrt werden und ist heute eine Gedenkstätte zur
politischen Repression in der SBZ/SED-Diktatu


Unser Mitglied Roland Albert hat das Frauenzuchthaus besichtigt und wird uns in einem
Lichtbildvortrag über seine beklemmenden Eindrücke und Erfahrungen zu diesem Unrechts-
ort informieren.
Der Eintritt ist frei.


Haibach, 30.10.2025



Grenzgang 5. Etappe


* Führung Dieter Hock und Günter Stahl
* Abmarsch 15.00
* Treffpunkt Dörrmorsbach am Weg zum Sportplatz Abzweigung Steinbruch
* Festes Schuhwerk erforderlich
* Findet auch bei Nieselregen statt, nicht bei Starkregen
* Nicht Kinderwagen geeignet
* Schlussrast gegen 17.00 Krone/Blatt Grünmorsbach
* Wer nicht laufen will kann gerne direckt zu Blatt kommen
* Weg entlang Ortsgrenze Dörrmorsbach zu Oberbessenbach und Gailbach dann Grünmorsbach zu Gailbach und Haibach zu Gailbach also zunächst Ost, dann Süd bis zur westlichen Grenze.
* Alle Bürger von Haibach, Grünmorsbach, Dörrmorsbach sind eingeladen besonders Gemeinderäte und die es werden wollen.

Haibach 11.20.2025



Wie schon gute Tradition bietet der Hösbacher Geschichtsverein zur Kerb am nächsten Wochenende wieder eine Ausstellung.


Thema: Treffpunkt Wirtschaft - historische Gasthäuser in Hösbach und den Ortsteilen Feldkahl, Schmerlenbach, Wenighösbach und Winzenhohl
Sonntag, 12. Oktober, 14-17 Uhr im »Rottländerhaus« in Hösbach, Hauptstraße 108 (gegenüber Hubertus-Apotheke)
Im Mittelpunkt der Präsentationen zu den einzelnen Häusern stehen die Wirtsfamilien, deren Wohnzimmer quasi die Gaststube war. Einige der gezeigten Gaststätten gibt es noch heute, andere mussten aufgegeben werden. Neben persönlichen Gründen spiegelt diese Entwicklung auch strukturelle und gesellschaftliche Veränderungen.
Herzliche Einladung zu diesem »Ausflug« in die Gastlichkeit vergangener Tage.


Haibach, 11.10.2025



Einladung des Heimat- und Geschichtsverein Weibersbrunn


Herzliche Einladung ergeht an Alle am 5. Oktober 2025 zum Kelterfest am Museum in Weibersbrunn. Die Spessartkraft hat uns für die neue Kelter finanzielle Unterstützung zugesagt und so wollen wir an diesem Sonntag zeigen wie aus Äpfeln Apfelsaft wird.
Außerdem gibt es Apfelbratwurst, Apfelkuchen und Äppelsponneküchlen. (versucht das Wort einfach mal laut zu lesen) Natürlich kann der Apfelsaft auch kostenlos probiert werden.
Beginn ist um 14.00 Uhr die Ausstellung über Kräuterfrauen und Apotheker/innen ist
an diesem Sonntag zum letzten Mal zu sehen.
Viele Grüße
Gerald und Heidrun Gärtner


Haibach, 02.10.2025



Einladung zu einem Heimatabend, den der
Förderverein Sailauf für Heimat und Geschichte e. V. in Eichenberg
veranstaltet.

Termin: 24.10.2025 – 18:00 Uhr – Dorfgemeinschaftshaus Eichenberg.
Weitere Einzelheiten dazu können Sie der Dateianlage entnehmen.

Einladung zu einem Heimatabend
Einladung zu einem Heimatabend
Einladung.pdf (1.42MB)
Einladung zu einem Heimatabend
Einladung zu einem Heimatabend
Einladung.pdf (1.42MB)


Datei öffnet sich nicht von selbst!


Haibach, 02.10.2025



Infobrief

Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!


Ich darf euch heute ein paar Informationen für die nächste Zeit zukommen lassen:


Kerb 2025:
Auch wir sind bei der Hawischer Kerb dabei! Schon zum Frühschoppen am Sonntag, 28.09. gibt es die bekannt guten Fischweck bei uns am Stand. Ihr findet uns in der Bushaltestelle neben dem Rathaus.
Bei der Morschbicher Kerb am 04./05. Oktober sind wir natürlich auch am Geschehen beteiligt: 

In der TSV-Turnhalle stellen wir Bilder von Schuljahrgängen aus den Jahren 1944 bis 1984 aus. Allerdings: Nicht alle Namen konnten wir herausfinden. Deshalb bitten wir um eure Hilfe: Wenn ihr ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler erkennt, sagt uns bitte die Namen.


Vereinsausflug 2025:
Am letzten Samstag haben wir einen sehr interessanten Vereinsausflug erlebt. Bei einer Stadtführung konnten wir in Karlstadt sehen, wie sich eine Stadtplanung mit den Jahren vorteilhaft für das Stadtbild entwickeln kann. Das kann in Haibach auch klappen! Was auch klappen könnte wäre die Idee, die wir an der Kirche in Aschfeld erlebt haben: Der dortige Heimat- und Geschichtsverein hat rund um die Wehrkirche verschiedene Museumsthemen umgesetzt und gezeigt, dass man auch auf einer kleinen Fläche viele gute Ideen unterbringen kann. Wir freuen uns, wenn wir dies einmal bei uns umsetzen können! Der Ausflug endete mit einer gemütlichen Weinprobe. Herzlichen Dank unseren Organisatoren Dieter Hock und Roland Kunkel sowie unseren Mitgliedern der Familie Vetter für die Führung an der Kirchenburg Aschfeld.


Strick- und Handarbeitskreis:
Der Strick- und Handarbeitskreis trifft sich nach der Sommerpause wieder am 1. Oktober 2025 wie gewohnt ab 17 Uhr im Vereinsheim des Heimat- und Geschichtsvereins neben dem Rathaus. Handarbeitsgeübte und -anfänger sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen wendet euch gerne telefonisch an Rosi Lebert, Tel. 0151 5046 3143.


Jahresplanung 2025:
Am Freitag, 10. Oktober, spielt das „12-Stufen-Theater“ in unserer Geschichtsstuwwe das Stück „Männer und andere Irrtümer“.  Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 25 Euro. Kartenreservierung ab sofort bei Moni Roth unter Telefonnummer 06021-60441. Es sind nur noch wenige Plätze frei!


Voranzeige: Unsere nächste Etappe auf der Gemarkungsgrenze ist am Freitag, 24. Oktober. Wir beginnen in Dörrmorsbach und gehen an der Grenze zu Aschaffenburg/Gailbach entlang.


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 23.09.2025



Ausflug Aschfeld


Haibach. „Warum denn in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah!“ Dieses Motto hat der Heimat- und Geschichtsverein bei seinem Vereinsausflug umgesetzt und viele Anregungen für die künftige Arbeit zuhause mitgebracht. Erstes Ziel war Karlstadt am Main, wo schon vor 40 Jahren die Sanierung der Altstadt begonnen wurde. Unterstützt von der Stadt wurde sie von den Bürgern in erfolgreicher und vorbildweiser Weise durchgeführt. Im Rahmen eines integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes wurden Ziele und konkrete Maßnahmen formuliert, die eine Grundlage für die Entwicklung der Stadt darstellen. Unser Haibach steht am Anfang des gleichen Prozesses und wir haben erkannt: Es ist essentiell, dass dieser Prozess von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützt wird, um die Zukunft zu gestalten. Ein zweites Beispiel für eine künftige Aufgabe in Haibach erlebten wir in Aschfeld, einem Ortsteil von Eußenheim. Die Kirchenburg mit ihren 19 Kellerräumen und Gaden ist ein Publikumsmagnet und macht das Dorf bekannt und beliebt. Wir hatten das Glück, dass eine ehemalige Haibacherin sich mit ihrem Mann um die wunderschön gepflegte Anlage kümmert und wir so einen vertieften Einblick in die Umsetzung eines Heimatmuseums gewinnen konnten. Die Darstellung der Geschichte des dörflichen Lebens ist rund um die Kirchenburg in einzelnen Themenschwerpunkten hervorragend gelungen. Wir konnten sehr viele Anregungen mitnehmen, falls wir einmal die Gelegenheit bekommen, die Geschichte unseres Dorfes in Ausstellungen erlebbar zu machen.

Text: Robert Fuchs


Haibach 23.09.2025



Buch des Monats September



Preis 5 €


Haibach, 02.09.2025



Der HGV Weibersbrunn lädt ein zur Sonderausstellung 

»Altes Kräuterwissen und Gerätschaften aus der Apotheke«, 

die am 7. September 2025 ab 14.00 Uhr im
Museum gezeigt wird. Ab 14.30 Uhr gibt es einen Vortrag und Führung durch die Ausstellung. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober im Museum zu besichtigen. Außerhalb der Öffnungszeiten können gerne Termine unter der Nummer 06094/752 vereinbart werden. Natürlich gibt es wieder Kaffee und Kuchen für die Besucher


Haibach, 29.08.2025



Bayerns Bürgerinnen und Bürger sind gefragt!
Heimatspiegel Bayern 2025 

das Bayerische Heimatministerium trägt mit vielfältigen Aktionen und Förderungen dazu bei, die guten Lebensbedingungen in Bayern zu erhalten und stetig zu verbessern. Damit dies bestmöglich gelingt, bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, uns ihre Einschätzung zu verschiedenen Themen mitzuteilen. Denn nur mit deren Beteiligung können Maßnahmen noch gezielter an den Bedürfnissen der Menschen in Bayern ausgerichtet werden.

Vom 1. August bis 30. September 2025 laden wir deshalb Bayerns Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen beim Heimatspiegel Bayern ein. Die Teilnahme ist unter www.heimat.bayern/umfrage möglich. 

Um den Aufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, steht dazu ein Textbaustein unter www.heimat.bayern/heimatspiegel-material zur Verfügung. 


Haibach, 27.08.2025



12 Stufen-Theater wieder in der hawischer Geschichtsstuwwe


Mit dem Stück Männer und andere Irrtümer gastieren am 10.10.2025 erneut Agnieszka und  Torsten Kleemann in der hawischer Geschichtsstuwwe. 

Das Stück

Einlass 19 Úhr / Beginn 19:30 Uhr / Eintritt 25 Euro

Heimat- und Geschichtsverein
Hauptstraße 4 in Haibach 


Haibach, 25.08.2025



Für alle Genealogen unter uns: 

75. Deutscher Genealogentag in Frankfurt am Main

am 26. - 28.09.2025

FamilySearch Deutschland

Phoenix-Haus

Bernerstr. 119

60437 Frankfurt am Main

Flyer

Programm


Haibach, 22.08.2025



20 Jahre UNESCO-Welterbe Limes 

und 

20 Jahre Förderkreis Mainlimes-Museum.


In Obernburg am Main findet am Sonntag, den 21. September 2025 ab 11.00 - 17.00 Uhr eine kleine Feierlichkeit zwecks der oben genannten Jubiläen statt. 

Das Museum wird von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. 


Um 15 Uhr wird mit einem Vortrag im Museum die Sonderausstellung „20 Jahre Welterbe Limes“ eröffnet.

Außerdem mit dabei: Eine Abordnung der Legio Prima Germanica Augusta mit ihrem selbstgebauten Geschütz. 


Adresse Museum:
Untere Wallstraße 29A
63785 Obernburg am Main


Haibach, 22.08.2025



Tag des offenen Denkmals am 14. September 2025


Unter dem Motto "Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?" öffnen sich am Sonntag, dem 14. September 2025, wieder bundesweit Türen, die sonst verschlossen sind.


·         Altes Backhaus in Alzenau, Am Burgsteg, gegenüber Burgparkplatz14:00 Uhr und 15:00 Uhr
·         Burg in Alzenau, 11:00, 13:00, 15:00, 17:00 Uhr
·         Turm der Villa Meßmer in Alzenau, Brentanostraße 30, 13:00 und 14:00 Uhr
·         Hasenmühle und Garten in Alzenau, Hanauer Straße 1, 16:00 Uhr
·         Jüdischer Friedhof in Alzenau-Hörstein, 15:00 Uhr
·         Wilgefortiskapelle in Alzenau-Hörstein, 10:00 Uhr und 11:00 Uhr
·         Schlösschen in Alzenau-Michelbach, Schlossstraße 11, 14:00 Uhr – 17:00 Uhr
·         Pfarrkirche St. Peter und Paul in Großostheim, Marktplatz 3, 8:00 Uhr – 18:00 Uhr
·         Besichtigung Bachgaumuseum, 14.00 Uhr
·         Kath. Pfarrkirche St. Hippolytus, in Karlstein-Dettingen, 14:00 Uhr – 17:00 Uhr
·         Burgruine Hauenstein in Krombach, ab 11:00 Uhr Führungen über Burganlage
·         Gruftkapelle St. Maria Schnee in Mespelbrunn, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr
·         Heimatmuseum „Alte Stube“ in Mespelbrunn, Hauptstr. 137, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
·         Ölmühle und historische Schmiede in Mömbris, (Ölmühlenparkplatz), 14:00 Uhr und 16:00 Uhr
·         Doppelmühle mit Mühlenmuseum in Mömbris-Strötzbach, Mühlweg 23, 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
·         Wanderung auf dem Kulturweg Birkenhainer Straße 1, Treffpunkt: Sportplatz in Mömbris-Dörnsteinbach, 15:00 Uhr, Dauer der Wanderung 3 Std.
·         Bauernhaus in Rothenbuch, Hauptstraße 25, 13:00 Uhr – 16:00 Uhr
·         Gemeindemühle in Rothenbuch, Mühlstraße, 13:00 Uhr – 16:00 Uhr
·         Grube Wilhelmine in Sommerkahl, Wilhelminenstr. 67, 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
·         Schloss in Wiesen 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr


Näheres erfahren Sie unter https://www.landkreis-aschaffenburg.de /output/download.php?fid=3984.3105.1.PDF


Haibach, 22.08.2025



Albin Blatt

Ehrenmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins


Albin Blatt (rechts) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Links Vereinsvorsitzender Christian Fuchs vom Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-örrmorsbach
Foto: Robert Fuchs, Heimat- und Geschichtsverein

Beim Brunnenstubenfest des Heimat- und Geschichtsvereins Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach wurde Albin Blatt zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzender Christian Fuchs zähle in seiner Laudatio die Verdienste auf:
Albin Blatt ist Urgründer des Vereins und gehörte bereits zur Vorbereitungsmannschaft im Rahmen der Vereinsgründung. Er wirkte schon 1985 bei der Entstehung der Ortschronik mit und gilt diesbezüglich als Ortschronist von Grünmorsbach. Seit der Gründung im Jahr 1997 ist er einer der wichtigsten Stützen des Vereins und der Vorstandschaft. Von 1997 bis zum Jahr 2000 war er 2. Vorsitzender sowie in den Jahren 1998 bis 2024 Leiter des Arbeitskreises Denkmalpflege. Im Rahmen dieser Aufgabe verfasste er etliche Dokumentationen über denkmalpflegerische Maßnahmen und Objekte.
Der Heimat- und Geschichtsvereins publizierte mit ihm als Autor, bzw. Mitarbeiter mehrere Bücher: Die „Chronika“ über den Kirchenneubau der ersten Kirche in Grünmorsbach, das Haibacher Straßenbuch, das Pfarrerbuch, die Geschichte und die Dokumentation zur Brunnenstube sowie die 100-jährige Geschichte der katholischen Kirche Grünmorsbach. Dort, in der alten katholischen Kirche Grünmorsbach, liegt auch seine aktuelle Leidenschaft. Er gilt als absoluter Fachmann für die Künstlerfamilie Schiestl, welche die Kirchenausstattung der alten Grünmorsbacher Kirche gestaltete und arbeitet dafür, dass diese Kunstwerke stärker beachtet werden. Bereits im Jahre 2015 erhielt er für seine Verdienste das Ehrenabzeichen des Vereins und nun die höchste Ehrungsstufe, die Ehrenmitgliedschaft.


Haibach, 17.08.2025



500 Jahre haibacher Brunnenstube

Wanderung vom Schloss nach Haibach
Schlosswasserleitung: Technische Meisterleistung der frühen Neuzeit
 

Fast 100 Ge­schichts­in­ter­es­sier­te wan­der­ten am Sams­tag auf der Tras­se der ers­ten Sch­loss­was­ser­lei­tung von 1525 vom Aschaf­fen­bur­ger Sch­loss bis zur Brun­nen­stu­be in Hai­bach. Al­bin Blatt vom Hei­mat- und Ge­schichts­ve­r­ein Hai­bach führ­te die Teil­neh­mer und er­klär­te an wich­ti­gen Sta­tio­nen die Be­deu­tung des Fri­sch­was­sers für die da­ma­li­gen Nut­zer.
Die Begehung begann an ihrem Bestimmungsort, dem Brunnen vor dem Bergfried der erzbischöflichen Burg. Es war die Endstelle der Wasserleitung und zugleich Verteiler des Wassers für die verschiedenen Versorgungsstellen innerhalb des Schlosses. Die Leitung unterquerte den Stadtgraben und verlief unter dem heutigen Marktplatz in die Steingasse und Treibgasse bis zur Entengasse.
Erst 1931 wurde sie durch neue Zuführungen ersetzt. Am Herstalltor musste die Leitung den Stadtgraben unterqueren. Sie kam vom oberen Schöntalsee, nachdem sie den Hofgemüsegarten im heutigen Schöntal bewässert hatte. Eine Abzweigung am heutigen Hofgartengebäude speiste noch bis 1962 den Springbrunnen im Magnolienhain.
Von der Ecke des Schöntals führte der Weg durch die Goethestraße. Der Bau der Bahnlinie Aschaffenburg - Miltenberg 1868/69 unterbrach die Leitung. Die Gleise wurden deshalb in einem Graben verlegt. Weiter oben in der Nähe des Kinderheims mündete die zum Neubau des Schlosses Johannisburg zugeführte Büchelbergleitung.
Ziel der Wanderung und Start der Wasserleitung war die Haibacher Brunnenstube. Sie ist die erste Station nach der Quellfassung und diente zum Absetzen von Schwebteilen, damit sauberes Wasser in die Stadt kam. In Holzrohren, später in Stein- und Tonrohren, wurde das Wasser geführt. Diese Brunnenstube hat der Haibacher Verein im Jahr 2002 restauriert und Originalteile ausgestellt. Die Bedeutung der Brunnenstube und die Erinnerung an die Schlosswasserleitung als bedeutende technische Meisterleistung der frühen Neuzeit unterstrichen der zweite  Bürgermeister von Haibach Ingo Adams und die Landtagsabgeordneten Winfried Bausback und Martina Fehlner. Der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Christian Fuchs, blickte auf die Restaurierung und den Erhalt der Brunnenstube als wichtige Aufgabe für den Verein, die ganze Gemeinde und die Stadt Aschaffenburg.



Albin Blatt vom Heimat- und Geschichtsverein Haibach führte zahlreiche Interessierte auf der Trasse der Schosswasserleitung von 1525 durch die Aschaffenburger Innenstadt bis zur Brunnenstube nach Haibach. 


Haibach, 16.08.2025



Krockebaum in Grünmorsbach enthüllt


am Samstag den 05.07.2025 um 16.00 Uhr  war es so weit, nach dem hawischer Wellekipper erhielt nun auch der Ortsteil Grünmorsbach sein eigenes Wahrzeichen aus Cortenstahl - den Krockebaum.



Zur Aufstellung des Krockebaums haben sich neben vielen Gästen auch die Vereinsfahnen aus dem Ortsteil versammelt. 

Zu Wort meldeten sich:

 Vorstand des HUG - Haibach Christian Fuchs, 

Bürgermeister Andreas Zenglein ( CSU ) 

Helma Fleckenstein 

Agathe und Helmuth Schrott

Für die Unterstützung sagen wir Dank an die Wespe welche uns aus dem Regionalbudget unterstützt hat so auch der Herstellerfirma aus Weibersbrunn. 


Haibach, 07.07.202



Buch des Monats Juli



Haibach, 07.07.2025




Haibach, 01.07.2025

 


Sehr geehrte Damen und Herren!


Die Grünmorsbacher tragen mit Stolz
ihren Orts-Necknamen „Krocke“.
Jetzt bekommen sie als Symbol für diesen Namen
einen „echten Krocke-Baum“!


Am Samstag, dem 5. Juli um 16 Uhr wollen wir den Baum der Öffentlichkeit übergeben.

Wir haben für ihn einen würdigen Platz gefunden: In der kleinen Grünanlage, genau am Ortseingang von Grünmorsbach (obere Großmannstraße an der Einmündung zur Würzburger Straße), wird der Baum künftig auf diesen alten Ortsnecknamen hinweisen.

Zu dieser Übergabe laden wir Sie herzlich ein!

Warum ein Krocke-Baum?
Auf den Feldern rund um Grünmorsbach gibt es viele Saatkrähen. Inwieweit sich daraus auch Charakterzüge der Bewohner ablesen lassen, ist nicht bekannt. Da aber immer sehr viele Krocke zusammenkommen, gelten sie als Sinnbild für Geselligkeit und stehen damit für die Gemeinschaft der Bürger des Ortes.

Das gebrochene Wagenrad am Baumstamm weist auf die überlieferte Entstehung des Ortes im späten 11. Jahrhundert hin. Bei der Durchfahrt einer Sippe „fahrenden Volkes“ soll an einem Wagen ein Rad gebrochen sein. Die betroffene Familie wurde hier in Grünmorsbach sesshaft und hat den „Weiler Morsbach“ gegründet. (Ersterwähnung 31. August 1200)

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung bei der Verwirklichung unseres  Krocke-Baums

  •  beim Regionalbudget der WESPE-Gemeinden, das uns finanziell unterstützt hat
  •  bei der Gemeinde Haibach für die Bereitstellung des „Krocke-Baum-Platzes“ und die Herstellung des Fundamentes
  •  bei der Firma Raimund Michler Metallgestaltung in Weibersbrunn, die den Baum  künstlerisch gestaltet hat.


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 14.06.2025



Schon jetzt laden wir ein zu den nächsten Aktionen:


  • Samstag, 5. Juli, 16 Uhr: Aufstellen des Krocke-Baumes“ an der Einmündung der Großmannstraße in die Würzburger Straße mit einem kleinen „Morschbich-Treffen“
  • Dienstag, 15. Juli, 18 Uhr im Stadttheater, Bühne 3:
    PD Dr. Thomas Schauerte, der Direktor der städtischen Museen, wird einen Zusammenhang schaffen zu Mathis Gothart-Nithart, genannt Grünewald, einem der größten Maler der deutschen Kunstgeschichte, der 1505 für über 20 Jahre in der kurmainzischen Residenz in Aschaffenburg tätig war und wohl für den Bau der Wasserversorgung als „Künstler und Ingenieur“ zuständig war.
  • Dienstag, 22. Juli um 18 Uhr im Jugendhaus Haibach, Freiheitstraße 5
    Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt wird in seinem Vortrag auf die technische Meisterleistung eingehen: „Die kurfürstlich-mainzische Brunnenstube und Wasserleitung“.
  • Samstag, 2. August um 9 Uhr: Start der Wanderung im Schlosshof in Aschaffenburg entlang der Trasse der Schlosswasserleitung. Gegen 12 Uhr Empfang der Wanderer in Haibach mit weiteren Informationen zur Brunnenstube
  • Samstag, 2. August ab 16 Uhr: Sommerfest zum Jubiläum „500 Jahre Schlosswasserleitung“ mit der Kapelle Edelweiß und Informationen zur Brunnenstube und Schlosswasserleitung.  


Haibach, 10.06.2025



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde! 

Ich darf euch nochmal an die Wanderung über den Kulturweg erinnern.
Treffpunkt ist heute, 06.06.2025, um 16:00 Uhr, am Geschwisterpaar (Eingang Haibacher Schweiz). 

Über eure Teilnahme freue ich mich sehr.


Mit besten Grüßen


Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 06.06.2025



Die Geschichte der Post in unserer Heimat




Haibach, 05.06.2025



Buch des Monats Juni


Hawischä Gebabbel

 


Haibach, 03.06.2025



Die Geschichte der Post in unserer Heimat



Haibach, 29.05.2025



Die Geschichte der Post in unserer Heimat



Haibach, 22.05.2025



Lost Places auf dem Büchel-Berg


Zusammen mit einem Freund betreibe ich seit vielen Jahren einen kleinen youtube-Kanal. Wir beschäftigen uns mit Outdoor-Aktivitäten und heimatkundlichen Themen. Bei letzterem reizen uns besonders die Lost Places, also fast vergessene Orte in unserer Gegend.

Zuletzt haben wir uns mit dem Büchel-Berg an der Grenze zwischen Aschaffenburg und Haibach beschäftigt. Hier finden sich zwei interessante Lost Places: Die Reste des ehemaligen Büchel-Berg-Hauses und des ehemaligen Munitions-Depots der US-Army, in dem es 1967 eine schwere Explosion gab.

Da die Reste der Örtlichkeiten nur schwer zu finden sind, bat ich den Heimat- und Geschichtsverein Haibach um Hilfe. Peter Neugebauer führte mich zu Stätten, die ich selbst nicht so leicht (oder gar nicht) gefunden hätte. Herzlichen Dank.

Wir möchten Euch einige der älteren Ansichten des Büchel-Berg-Hauses zeigen, die wir bei unseren Recherchen gefunden haben.


 

Winfried Katholing, 20. Mai 2025


Haibach, 20.05.2025



Der Termin am 20.05.2025
Vereinsabend mit Einweisung in den Zugriff auf die HuG-Cloud

fällt leider aus!


Haibach, 17.05.2025



Wanderung Kulturweg


Herzliche Einladung zur Wanderung auf dem Kulturweg

Ritter, Fürst und Wellekipper – so heißt unser Kulturweg, der bedeutende Stationen in Haibach miteinander verbindet. Diese Stationen besuchen wir am Freitag, 6. Juni auf einer Rundwanderung. Wir starten um 16 Uhr am Spielplatz unterhalb der Ketzelburg an der Skulptur „Geschwisterpaar“. Weiter geht es an der Ketzelburg vorbei zum „Hohen Kreuz“ und über die "Alte Poststraße" und das Büchelberghaus zur kurfürstlichen Brunnenstube von 1525 und zum Steinbruch am Wendelberg. Auf dem Rückweg besuchen wir die "Drei Kreuze" und den "Hawischer Wellekipper". Schlussrast ist im Wandererheim. Die Strecke von ca. 4 km ist einfach zu gehen, festes Schuhwerk ist empfohlen.


Die Strecke


Haibach, 16.05.2025




Die Geschichte der Post in unserer Heimat



Haibach, 15.05.2025



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

500 Jahre Brunnenstube und Schlosswasserleitung

Das Jubiläum feiern wir am Samstag, 2. August an der Brunnenstube. Um 9 Uhr beginnt eine Wanderung vom Aschaffenburger Schloss aus auf der Trasse der Schlosswasserleitung nach Haibach. Ab 11 Uhr erwarten wir die Wanderer mit Speisen und Getränken. Ab 16 Uhr spielt die Kapelle Edelweiß zum Fest.
Da unsere Festhelfer diese Wanderung nicht mitgehen können, bietet Albin Blatt eine Vorab-Wanderung an. Wir fahren am Samstag, 31. Mai um 8 Uhr mit dem Stadtbus und beginnen die Wanderung um 9 Uhr am Schloss. Dort gibt es einen Überblick über die Baugeschichte, den Bauherren, den Architekten und den damaligen Bauplatz. In der Folge wandern wir entlang der ehemaligen Schlosswasserleitung, durch das Schöntal und den Bessenbacher Weg in Richtung Haibach zur Brunnenstube. 

Unterwegs gibt es weitere Stationen mit Auskünften zu Nutzern der Wasserleitung, Baumaßnahmen, Baumaterialien und der Erweiterung. In Haibach an der Brunnenstube gibt es dann leider keine Bewirtung, aber eine Erklärung zur Brunnenstube und den dort ausgestellten Exponaten. 

Einzuplanen sind ca. 2,5 - 3 Stunden.
Wer Interesse hat, diese sehr informative Wanderung mitzumachen (und auch am Fest zu helfen) soll sich bitte bei Christian Fuchs, Tel. 0171 8157 693 anmelden.


Weitere Termine zu dem Jubiläum:


  • Dienstag, 15. Juli, 18 Uhr im Stadttheater, Bühne 3:

PD Dr. Thomas Schauerte, der Direktor der städtischen Museen, wird einen Zusammenhang schaffen zu Mathis Gothart-Nithart, genannt Grünewald, einem der größten Maler der deutschen Kunstgeschichte, der 1505 für über 20 Jahre in der kurmainzischen Residenz in Aschaffenburg tätig war und wohl für den Bau der Wasserversorgung als „Künstler und Ingenieur“ zuständig war.


  • Dienstag, 22. Juli um 18 Uhr im Jugendhaus Haibach, Freiheitstraße 5 Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt wird in seinem Vortrag auf die technische Meisterleistung eingehen: „Die kurfürstlich-mainzische Brunnenstube und Wasserleitung“.


Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 14.05.2025



Neue Serie

Die Geschichte der Post in unserer Heimat




Haibach, 08.05.2025



Letzte Postkutsche vor 115 Jahren

Am 30. April 1910 verkehrte der Pferdeomnibus nach Hessenthal-Rohrbrunn zum letzten Mal, an seine Stelle trat ein 13-sitziger Motorwagen.
Die ehemals „Fahrende Post“ mit Postkutschen hatte bis ins 19. Jahrhundert in Haibach keinen Aufenthalt, weil Haibach in nördlicher Richtung abseits der Poststraße lag. Auch die, Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Spessart verkehrenden Pferde-Omnibusse konnten noch nicht als Verkehrsverbindung an die Stadt angesehen werden. Erst als am 1. Mai 1910 die Motorpostlinie von Aschaffenburg nach Rohrbrunn eröffnet wurde, verbesserte sich auch für die Haibacher der Verkehr nach Aschaffenburg. Der Fahrpreis für die Strecke Haibach-Aschaffenburg betrug 30 Pfennig. Damals weitete sich Haibach nach Süden hin bis zur Würzburger Straße aus.
Zuvor, am Samstag, dem 10. April 1910, fand die erste offizielle Probefahrt auf der neuen Motorpostlinie Aschaffenburg-Rohrbrunn statt, an der drei Motorwagen mit 34 "Fahrteilnehmern" beteiligt waren. Als Probefahrt mit drei Motorwagen, einem mit 22 PS und je einem mit 35 PS und insgesamt 34 Fahrtteilnehmern startete man um 9 Uhr von Aschaffenburg nach Rohrbrunn, was gegen 10.50 Uhr erreicht wurde. Vom Hauptbahnhof Aschaffenburg kommend, nahm der erste Motorwagen, ein kleiner mit 22 „Pferdekräften“, die Haibacher Höhe am schnellsten. Auf der sanft ansteigenden Würzburger Straße ging die Fahrt dann gegen Grünmorsbach. Nach einer Fahrt von insgesamt einer Stunde, 50 Minuten hatte man die 24,5 Kilometer lange Strecke bis Rohrbrunn ,,bewältigt".
Die Probefahrt wurde ein Erfolg, dem aber ein ständiger Gebrauch nicht folgte. Lediglich in der Zeit der königlichen Hofjagden im Spessart verkehrte die Motorpost.
Als 1916 der Treibstoff während des Ersten Weltkriegs knapp wurde, wurden die Motorbuslinien eingestellt und die Pferde trabten wieder. Zwei Jahre nach Kriegsende, also 1920, nahmen die Busse wieder ihre Arbeit auf.

Bild:
Postkarte aus Haibach: Ein Postomnibus der Motorpostlinie hält am Gasthaus „Zur Post“ in der Würzburger Straße.  


Haibach 08.05.2025



Buch des Monats Mai


Die Geschichte über das Postwesen in Haibach

von Hans Mertens


Haibach, 02.05.2025



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!


Der Heimat- und Geschichtsverein Weibersbrunn hat vor, das Lakefleischessen in unserer Region als immaterielles Kulturerbe anzumelden.
Hierzu benötigen sie Bilder, Berichte usw., nicht nur von historischen Veranstaltungen, sondern auch von aktuellen. Es soll gezeigt werden, dass diese Tradition immer noch gelebt wird.
Wer von euch kann hier helfen? Bitte nehmt mit mir Kontakt auf und ich stelle die Verbindung nach Weibersbrunn her.

Weiterhin hat der HGV Weibersbrunn einen Veranstaltungshinweis hinterlassen.


»Am 4. Mai wollen wir im Museum Weibersbrunn den Mai begrüßen, begleitet mit Akkordeon singen wir Lieder, die im Spessart bekannt sind, es gibt Maibowle, Kaffee und Kuchen. Im Museum ist die Glasausstellung zu sehen und das Prinzregentenzimmer. Außerdem gibt es einige Anekdoten über den Spessart und seine Bewohner zu hören.«

Beste Grüße
Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info

Haibach, 30.04.2025




Haibach, 30.04.2025



Vortrag „Der Schatz von Halberstadt“ (DDR-Geld)


Roland Albert hatte ein besonderes Thema aufbereitet: Sehr kompetent folgte er der Spur der „Ost-Mark“ nach der Währungsumstellung am 1.7.1990 und fragte: „Wohin verschwand die Mark der DDR?“ Weniger als acht Monate nach dem Mauerfall wurde am 1.7.1990 die D-Mark alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel der DDR. Im Vorfeld wurden rund 1.200 Tonnen D-Mark Münzen und Banknoten im Wert von etwa 28 Mrd. DM in die DDR transportiert. Doch wohin verschwanden Münzen und Papiergeld der DDR? Als „Der Schatz von Halberstadt“ bezeichnete Albert die Entsorgung des DDR-Papiergeldes im unterirdischen Stollensystem in der Nähe von Halberstadt in Sachsen-Anhalt im Harz. Dieser Schatz blieb nicht unentdeckt. Im Jahr 2001 tauchten Geldscheine aus dem Stollen auf. Diebe hatten sich einen Zugang verschafft. Im März 2002 begann die Entsorgung des DDR-Geldes. Insgesamt 298 Lkw-Ladungen DDR-Geldscheine wurden zur Müllverbrennungsanlage überführt und dort endgültig vernichtet. Wer heute noch einen Schein besitzt, kann ihn bei Sammlern leicht umtauschen.



Haibach, 19.04.2025




Haibach, 14.04.2025



Das Mittelalter lebt!

Haibach. Mit einem selbst erstellten Film zum Leben des Ritters Reiner von Heydebach aus dem 12. Jahrhundert beteiligen sich Schülerinnen der Klasse 7a des Maria-Ward-Gymnasiums Aschaffenburg am bayerischen Landeswettbewerb „Erinnerungszeichen“.
Damit die Jugend die Geschichte ihrer Heimat erkundet, ruft das Bayerische Kultusministerium jährlich zu einem Wettbewerb auf. Die Schirmherrinnen sind llse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und Anna Stolz, Staatsministerin für Unterricht und Kultus. Bedeutung des Wettbewerbs: „Die Beschäftigung mit der bayerischen Landesgeschichte und der Geschichte vor Ort ist wichtig, damit wir unsere Gegenwart verstehen und unsere Zukunft verantwortungsvoll gestalten können.“

Das Mittelalter begegnet uns überall. Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums haben die Sage des Ritters Rainer von Heydebach als Film umgesetzt.

Das Thema des diesjährigen Schülerlandeswettbewerbs war „Mittelalter ist überall". Bayernweit waren Schülerinnen und Schüler aller Schularten dazu eingeladen daran teilzunehmen und mittelalterliche Spuren in ihrer Heimat zu erforschen. Die Klasse 7a des Maria-Ward-Gymnasiums Aschaffenburg hat dabei festgestellt, dass es in und um Aschaffenburg viele Orte mit mittelalterlichen Wurzeln gibt. So hat sich eine Gruppe mit der Stiftskirche in Aschaffenburg beschäftigt, eine weitere mit der Kugelburg in Goldbach. Zwei weitere Gruppen informierten sich in Haibach über die Legende vom Ritter Heydebach. Eine dieser beiden Gruppen arbeitete mit dem Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach zusammen, der auch Kostüme und Requisiten bereitstellte. Durch die Unterstützung des Vereins konnte ein beeindruckender Film erstellt werden.

Mittelalterliches Leben spielt eine wichtige Rolle in dem selbstgedrehten Film.

Dafür haben die Schülerinnen die Sage des Ritters szenisch umgesetzt: Sie haben das Drehbuch selbst geschrieben, die Spielszenen geprobt und direkt am Ort des Geschehens gefilmt. An der Ketzelburg und an den Haibacher Drei Kreuzen entstand so ein Film, der die Liebe der Bauernmädchen zu dem jungen Ritter aufzeigt, die alle in den Tod führt. Das Verschwinden des Ritters aus der Ortsgeschichte wird mit einer Sühnewanderung ins Heilige Land begründet. Bei der Umsetzung dieser Sage haben sich die Schülerinnen an die überlieferte Sage gehalten, sich aber auch neue Interpretationen zugetraut.
Auch die technische Umsetzung haben die Mädchen selbst übernommen: Gefilmt mit ihren Handys wurden die Szenen zusammengefügt und mit selbst eingespielter Musik unterlegt. Ein Vor- und Nachspann lässt den Film professionell erscheinen.
Alle Ergebnisse der Schulklasse waren so beeindruckend, dass sie alle zu dem Wettbewerb eingereicht wurden. Ob und was sie gewonnen haben, erfahren die Teilnehmenden Anfang Mai.


Fotos: Heimat- und Geschichtsverein Robert Fuchs

Haibach, 09.04.2025



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

Die Zukunft gestalten (helfen)!
In den Konferenzräumen der Kultur- und Sporthalle stehen Modelle, wie sich Studenten die Gestaltung des Ortskerns vorstellen.

Es geht dabei nicht nur um das Rathaus, sondern um die ganze "Ortskrone". (Auch der Heimat- und Geschichtsverein hat dazu einen Vorschlag unterbreitet und vorab eingereicht).

Die Ausstellung der Entwürfe in der Kultur- und Sporthalle ist noch bis 09. April 2025 wie folgt geöffnet:
Montag, 07. April 2025, 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr 

Dienstag, 08. April 2025, 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr 

Mittwoch, 09. April 2025, 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Man kann vor Ort auch über die Vorschläge abstimmen, ein Besuch ist empfehlenswert!

Darüber hinaus ist am kommenden Dienstag um 19.00 Uhr eine Bürgerversammlung zum Rahmenplan "Ortsmitte".Die Gestaltung des »Städtebaulichen Rahmenplans« für die Ortsmitte Haibach nimmt weiter Form an. Seit der letzten Bürgerbeteiligung am 22. Oktober 2024 ist einiges passiert.
Nun sollen wir  auf den neuesten Stand gebracht werden.
Auch diese Veranstaltung ist sehr zu empfehlen!


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 07.04.2025



Buch des Monats


Die Sommerzeit bringt neue Angebote. In den nächsten Monaten bieten wir unsere Bücher zu Sonderpreisen an. Im April beginnen wir mit dem Ketzelburgbuch für 10 Euro. In ihm wird das Ergebnis der archäologischen Grabungen vorgestellt, die der Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach und das Archäologische Spessartprojekt in Absprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege auf der Ketzelburg in Haibach von 2004 bis 2005 durchführte. Das Bodendenkmal gab eine in ihren Fundamenten fassbare Niederadelsburg mit erstaunlichen Fundstücken frei. Die Bücher sind in der Haibacher Buchhandlung oder im Rathaus zu erwerben.     


Haibach, 04.04.2025






Haibach, 03.04.2025




Haibach, 28.03.2025



Erinnerung !

Heute  Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung)  um 19:30 Uhr in der Geschichtsstuwwe des Heimat- und Geschichtsvereins Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Totengedenken
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Schriftführers
5. Bericht des Kassiers
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft
8. Bericht der Arbeitskreisleiter
9. Ehrungen
10. Wünsche und Anträge, Verschiedenes
Christian Fuchs, 1.Vorsitzender


Haibach, 25.03.2025





Haibach, 21.03.2025





Haibach, 13.03.2025




Haibach, 06.03.2025



Hawischer-Fasenachtsumzug-2025


Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige schöne Eindrücke von unserem Ketzelburgwagen beim

Hawischer-Fasenachtsumzug

viel Spaß!


Haibach, 05.02.2025



Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2025


In der Kalenderwoche 13 (24.3.-28.3.) erfolgt der Einzug der Mitgliedsbeiträge über das SEPA-Basislastschriftverfahren.
Die Mitgliedsbeiträge betragen für Einzelmitgliedschaften 15 €, für Familienmitgliedschaften 30 €.
Sollten sich zwischenzeitlich Bankverbindungen geändert haben, bitten wir bis spätestens zum 20.3.2025 um schriftliche Mitteilung der neuen Bankverbindung. Am besten per E-Mail unter:

R.Albert@hugverein-haibach.info

Bei Rückfragen zum Beitragseinzug steht unser Kassier Roland Albert unter 06021/62192 gerne zur Verfügung.


Haibach, 02.03.2025




Haibach, 27.02.2025



Fastnachtzug:

Die Teilnehmer des Fastnachtzugs treffen sich am Dienstag, 04.03.2025, um 12:30 Uhr, vor dem alten Bauhof (neben der Dr.-Albert-Liebmann-Schule) zum Einkleiden und Einstimmen.


Haibach, 27.02.2025



Vortragsreihe zum Thema „500 Jahre Bauernkrieg“

Termine


Haibach, 27.02.32025



Liebe Mitglieder! Hiermit laden wir euch herzlich ein zur Mitgliederversammlung

 (Jahreshauptversammlung) am 25. März 2025 um 19:30 Uhr in der Geschichtsstuwwe des Heimat- und Geschichtsvereins Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Totengedenken
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Schriftführers
5. Bericht des Kassiers
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft
8. Bericht der Arbeitskreisleiter
9. Ehrungen
10. Wünsche und Anträge, Verschiedenes

Christian Fuchs, 1.Vorsitzender


Haibach, 26.02.2025





Haibach, 21.02.2025



Fastnacht für alle!

Herzliche Einladung zum Mitmachen!
Beim Hawischer Fastnachtszug am Dienstag, 4. März, nimmt der Heimat- und Geschichtsverein wieder mit seiner mobilen Ketzelburg teil. Alle Mitglieder und deren Freunde (und Kinder!) sind eingeladen, sich in das Burgenvolk einzugliedern.
Dabei braucht ihr keine spezielle Ritterkleidung. Alle „Menschen“, die auf einer Burg lebten, können mitmachen, also Burgfräulein, Knappen, Mönche, Schmiede, Bauern, Spaßmacher usw.
Wir treffen uns um 13.15 Uhr vor der alten Schule (Liebmann-Schule) und gehen mit dem Wagen auf den Rundkurs.

Bitte meldet euch an, damit wir planen können!

Ihr könnt mir gerne eine E-Mail schreiben, oder einfach anrufen.
Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 18.02.2025





Haibach, 14.02.2025





Haibach, 09.02.2025



Terminplan!

 

Liebe Mitglieder! Schon heute dürfen wir Ihnen den Termin unserer Mitgliederversammlung bekanntgeben: 
Dienstag, 25. März. Ort und Zeit werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Weiter sind jetzt schon geplant:

27.6. Rundgang auf dem Kulturweg „25 Jahre Kulturweg“
15.7. Vortrag Dr. Schauerte „500 Jahre Brunnenstube“
22.7. Vortrag Dr. Himmelsbach „500 Jahre Brunnenstube“
2.8. Wanderung auf dem Weg der Schlosswasserleitung vom Schloss zur Brunnenstube
2.8. Fest an der Brunnenstube
20.9. Vereinsausflug
28.9. Hawischer Kerb
5.10. Grünmorsbacher Kerb
17.10. Grenzwanderung
11.11. Martinszug
23.11. Bildervortrag in Dörrmorsbach
5./6.12. Nikolausrundgang
7.12. Adventsliedersingen

Änderungen und Näheres werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Haibach, 06.02.2025




Merschbicher Krocke

Dieser liebevoll gemeinte Neckname unserer Ortsteilbewohner wird bald eine sichtbare Verkörperung finden. Das Regionalbudget unterstützt uns finanziell bei der Herstellung eines „Krocke-Baumes“. Herzlichen Dank dafür! Im Laufe des Jahres wird der Krocke-Baum einen Ehrenplatz im Morschbich finden!


Haibach, 05.02.2025



Fastnachtzug am 4. März


Auch in diesem Jahr möchten wir mit einer großen „Ritterfamilie“ am Fastnachtszug teilnehmen. 

Wer Lust hat uns zu begleiten, darf sich gerne unter info@hugverein-haibach.info melden.


Haibach, 04.02.2025




Haibach, 25.01.2025




Haibach, 20.01.2025



Neue Serie - 80 Jahre Kriegsende




Haibach 16.01.2025



Info-Brief

Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde,

unsere letzte Veranstaltung im Jahr 2024 ist vorüber und nun beginnt eine etwas ruhigere und besinnlichere Zeit. Eine Zeit, die wir im Verein dazu nutzen können um Kraft zu tanken für das nächste Jahr, das wir gesund und voller Tatendrang beginnen wollen. Im Jahr 2024 hatten wir sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltungen, auf die wir mit sehr viel Stolz zurückblicken können. Gerne gebe ich euch bei der Jahreshauptversammlung (geplanter Termin am 25. März 2025) einen kleinen Rückblick darüber. Auch das kommende Jahr 2025 wird wieder sehr aktiv gestaltet. Unser größtes Projekt dürften die Feierlichkeiten zum 500-jährigen Jubiläum der Brunnenstube sein.
Nun wünsche ich euch und euren Familien besinnliche und ruhige Feiertage, in denen ihr etwas entschleunigen. Ich hoffe sehr, dass euch dies nun gelingt, so dass ihr das Jahr 2025 gesund beginnen könnt.

Informationen zu unserem Buch „Ebbelsrenzjen und Krumbernbrie“:

Wir sind überwältigt von dem großen Interesse an dem neuen Kochbuch. Die erste Auflage war schon gleich nach der Veröffentlichung vergriffen, so dass wir sofort weitere Exemplare nachdrucken ließen. Während der Auftrag lief, kamen so viele Bestellungen, dass auch die zweite Ausgabe nicht ausreichte. Gleich haben wir einen weiteren Druckauftrag erteilt. Leider werden uns die Bücher nicht mehr vor Weihnachten erreichen. Aber sie kommen! Wir hoffen, dass wir jetzt genügend nachbestellt haben, so dass alle bestellten Bücher umgehend ausgeliefert werden können. Und: Wir können weiter Bestellungen aufnehmen. Rufen Sie einfach an bei Dieter Hock (Tel. 61965) oder Christian Fuchs (Tel. 0171 8157 693). Sobald die Bücher eingetroffen sind informieren wir Sie! Vielleicht reicht der Weihnachtsbraten noch ein paar Tage oder Sie können zwischen den Jahren einmal ihre Großeltern nach alten Rezepten fragen und so die Wartezeit verkürzen!

Fastnachtzug 2025:
Wir planen aktuell die Teilnahme am nächsten Fastnachtzug in Haibach. Wir wollen wieder mit unserem „Ketzelburg-Wagen“ teilnehmen, da es allen Beteiligten beim letzten Mal enormen Spaß bereitet hat. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele unserer Mitglieder auch im Jahr 2025 bei uns mitlaufen würden. Sagt mir am besten kurz Bescheid, wenn ihr mitmachen wollt. Wir brauchen wieder viele mittelalterliche Burgbewohner!

Beste Grüße

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 18.12.2024



Spendenübergabe


Anlässlich der Fusion der Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg erhielt die Gemeinde Haibach 1 € pro Einwohner als Spende. Der Gemeinderat entschied sich u.a. auch für ein Projekt, welches der Heimat- und Geschichtsverein angemeldet hatte. Die Anschaffung von Bambelbänken und einer Sonnenliege für die Öffentlichkeit wurde mit mehr als 5000€ gefördert. Neben unserem Verein wurden auch noch eingereichte Projekte des Imkervereins, des Obst- und Gartenbauvereins sowie der Gemeinde Haibach bedacht.



Haibach, 12.12.2024



20 Jahre Ausgrabung - Ketzelburg


Einen Rückblick auf die erste Grabung des archäologischen Spessartprojektes (ASP) in Haibach gab Harald Rosmanitz in der Geschichtsstuwwe des Heimat- und Geschichtsvereins. Diese Grabungen waren der Start der Archäologie im Spessartprojekt. Inzwischen wurden über 20 Grabungsstätten im Spessart und in der Nachbarschaft untersucht. Der Verein ist auch dadurch ein Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg geworden. Seit Beginn ist der der Zweck des Vereins die wissenschaftliche Erforschung, Erfassung und kulturhistorische Auswertung des bayerisch-hessischen Spessarts und seiner Nachbarregionen, die Erschließung von archäologischen Bodendenkmälern für ein breites Publikum und die Durchführung und Förderung von Projekten sowie die Beteiligung an Projekten. Das ASP zeichnet sich von Anfang an durch die intensive Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen aus. Seit 2003, als in Haibach die erste Grabung durchgeführt wurde, sind die Untersuchungen angelegt nach englischem Vorbild als „open dig“ (öffentliche Grabungen). Ehrenamtliche, die fachlich keinen Bezug zur Archäologie haben, können dabei im Sinne der „Citizen Science“ (Wissenschaft der Bürger) an den Grabungen mitwirken.
„Archäologische Untersuchungen haben seit 2004 entscheidende Impulse für die Erforschung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Kulturlandschaft des Spessarts gegeben“, erklärte Rosmanitz die Zielsetzung der Arbeit. Es zeige sich ein System von Herrschaft und Ökonomie. In der Zusammenschau der bisherigen Ergebnisse der Spatenforschung und der historischen Analyse ergebe sich ein neuer Blick auf Zusammenhänge, die auch heute noch die Grundlage für das Verständnis der Region bilden. Die Untersuchung der Ketzelburg stand am Anfang einer ganzen Folge ähnlich strukturierter Forschungsprojekte. Auch zwanzig Jahre später wird das dort entwickelte System des Arbeitens mit ehrenamtlichen Helfern und der intensiven, öffentlichkeitswirksamen Nachbereitung hin zu einem Besucherleitsystem an zahlreichen Orten erfolgreich weitergeführt. Am Anfang sei viel Überzeugungsarbeit den Denkmalschutzämtern gegenüber notwendig gewesen, um den Spaten anzusetzen. Gerhard Ermischer, zu diesem Zeitpunkt Vorsitzendender des ASP, hatte gemeinsam mit dem Grabungsleiter bei einem solchen für Unterfranken damals einzigartigen Pilotprojekt viel Überzeugungsarbeit zu meistern. Die Grabungen waren sehr erfolgreich: In drei Grabungskampagnen (2004, 2005 und 2014) konnten dem Hügel zahlreiche Geheimnisse entlockt und das Leben der Bewohner der kleinen Burg erkundet werden. Mitverantwortlich für den Erfolg sei auch das Engagement der ehrenamtlichen Helfer unter dem damaligen Vorsitzenden Dieter Hock gewesen. Zwischenzeitlich sei die Ketzelburg ein fester Bestandteil der Geschichte des Ortes und des ASP.



Haibach, 12.12.2024



Heimatspuren

Neue Podcastreihe startet am 6. Dezember
Ob Historikerinnen, Lokalhistoriker oder einfach nur Geschichtsinteressierte – die neue Podcastreihe „Heimatspuren“ öffnet Türen zu neuen Erkenntnissen und lässt die Vergangenheit lebendig werden. Aus dem Heimathub berichten Akteurinnen und Akteure, Mitwirkende, beteiligte Institutionen und die Macherinnen und Macher über spezielle Themen, geben Einblick hinter die Kulissen und vertiefen Artikel, die bereits im Journal veröffentlicht wurden.
Am 6. Dezember wird die erste von insgesamt bisher sechs Folgen auf der Webseite www.heimathub.de und über alle gängigen Podcastkanäle veröffentlicht. Jeden Monat wird eine neue Folge online gehen.
In der Pilotfolge erklären die Projektmacher aus dem Stadt- und Stiftsarchiv, dem Burglandschaft e.V. und dem Archäologischen Spessartprojekt Hintergründe des Projektes Heimathub, informieren über die Entstehung und Beweggründe.
In fünf weiteren Folgen kommen Mitwirkende aus dem Heimathub zu Wort. So berichtet unter anderem Heidi Kolb über die Familie Schüßler aus Glattbach und verrät mehr über das Bild der Zeitungsleser. Lina Schröder legt ihre Forschungen zum Kahlgrund dar, und Rudi Dill erzählt über den Dialekt in Sinngrund und Obersinn und den Schriftsteller Leo Weißmantel. Auch die Geschichte der Määhkuh, die aufwendige digitale Visualisierung und Erkenntnisse über ihre Funktion werden in einem Podcast dargestellt.
Moderiert wird die Reihe von Archäologin Katrin Vill. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt bereichert jede Folge mit Hintergrundinformationen zum jeweiligen Thema und Ort. Die musikalische Umrahmung stammt von Max Koch und Stefan Frisch aus Mömbris im Kahlgrund.
Die Hörerinnen und Hörer werden inspiriert, eigene Spuren im Heimathub zu legen und die Geschichte ihrer Heimat mitzugestalten – digital-analog-miteinander.
Termine der Veröffentlichungen:

  • 6.12.24 Pilotfolge – Heimatspuren
  • 03.01.25 Die Zeitungsleser – Auf den Spuren der Familie Schüßler
  • 07.02.25 Schnittstelle Kahlgrund – Auf den Spuren alter Herrschaften
  • 07.03.25 Määhkuh – Auf den Spuren der Kettenschifffahrt
  • 04.04.25 Leo Weißmantel – Auf den Spuren im Sinngrund

Heimathub
Das Projekt Heimathub am bayerischen Untermain und im Main-Spessart wurde gemäß der „Richtlinie zur Förderung von Heimatprojekten mit Schwerpunkt Digitalisierung, insbesondere zur Stärkung regionaler Identität in Bayern“ seitens der Regierung von Unterfranken bewilligt. Der Antrag war im November 2021 beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat eingereicht worden.
Träger und Förderer des Projekts ist die Stadt Aschaffenburg.
https://heimathub.de/


Haibach, 09.12.2024



Das Advents- und Weihnachtliedersingen 

in der alten Grünmorsbacher Kirche wurde von allen Besuchern freudig begrüßt. Die Organisatoren vom Heimat- und Geschichtsverein hatten Lieder aus dem Gotteslob des Bistums Würzburg herausgesucht, die sonst nur noch wenig gesungen werden.  So wurde bewusst einen Kontrapunkt gesetzt zu den Weichnachtschlagern, die überall auf den Märkten gespielt werden. Die alten Texte und Melodien sind zwar im Gotteslob vorhanden, finden aber selbst in den Gottesdiensten nur noch wenig Beachtung. Bewusst hatte Michaela Stein deshalb eine Liedfolge zusammengestellt, die den Weg durch den Advent markieren und bis zu den freudigen Gesängen der Weihnacht führen. Peter Blank spielte dazu die alte Grünmorsbacher Orgel, Martina Buller begleitete gefühlvoll mit der Querflöte. So hatten die Besucher eine Stunde lang die Gelegenheit, sich mit eigenem Gesang einzustimmen in die nächsten zwei Wochen des Advents. Gedanken mit auf den Weg gaben besinnliche Texte, vorgetragen von Helmut Schrott, Roland Albert, Doris Buller und Michaela Stein.



Haibach, 09.12.2024






Haibach, 30.11.2024


 


Haibach, 19.11.2024



Herzlichen Dank allen Besuchern unseres Themencafés mit den Haushaltsgeräten unserer Großeltern. Vielen Dank auch an unsere Helferinnen und Helfer, die diese Ausstellung aufgebaut und im Café mitgeholfen haben. Schön, dass die Senioren von „Mitten im Leben“ uns am Montag besucht haben und von ihrer Arbeit mit den alten Geräten erzählten. Sehr interessant war es auch für die „History Kids“ der Grundschule Haibach, die sich wunderten, welche Arbeit ein Waschtag machte und wie man früher in der Küche den Herd anschürte.
Herzlichen Dank auch für das große Interesse an unserem neuen Kochbuch „Ebbelsrenzjen und Krumbernbrie“.  Katja Noack hat darin alte Rezepte gesammelt, um sie für die Zukunft zu erhalten. Ihre Probehäppchen haben gut geschmeckt! Vielen Dank auch an Ulrike Landwehr, Heidrun Schmitt, Hiltrud Difour und Helmut Schrott für die passenden Geschichten. Das Buch ist ab sofort im Haibacher Buchladen, im Rathaus und beim Heimat- und Geschichtsverein für 18,50 Euro erhältlich.
----
Am Freitag, dem 22. November wird das Stück „MONA LISA OHNE RAHMEN“ gespielt. Eintrittskarten für die Aufführung das 12-Stufen-Theater in unserer Geschichtsstuwwe können für je 21 Euro bei Monika Roth (Telefon 60441) bestellt werden. An der Abendkasse wird es wohl keine Karten geben.
----
Weitere Termine:
· Montag, 25.11. Wir basteln adventlichen Zimmerschmuck (mit Anmeldung)
ab 16 Uhr wollen Moni und Michaela mit euch bei Plätzchen und heißen Getränken Sterne basteln und Tannenzweige weihnachtlich schmücken.
Wer Lust hat in gemütlicher Runde mitzubasteln, kann sich bei michaela.stein@hugverein-haibach.info oder Monika, Telefon 60441 anmelden.
· Dienstag/Mittwoch, 5./6.12. Der Nikolaus besucht die Kinder (auf Bestellung)
· Sonntag, 08.12. Adventsingen um 16.00 Uhr in der Grünmorsbacher Kirche, anschließend besuchen wir den Adventsmarkt der Feuerwehr
·Dienstag, 10.12. Vortrag Harald Rosmanitz: 20 Jahre Ausgrabungen beim Spessartprojekt – Wir waren von Anfang an dabei!
----
Liebe Mitglieder! Oftmals können aktuelle Informationen aus dem Verein nicht zeitnah über das Amtsblatt mitgeteilt werden. Wir haben deshalb einen E-Mail-Verteiler erstellt. Wenn eine Aufnahme in den Verteiler des HGV gewünscht ist, schickt bitte eine kurze Mail an Christian.fuchs@hugverein-haibach.info. Nutzen Sie diese Möglichkeit, immer die neuesten Nachrichten zu bekommen.


Haibach, 19.11.2024




Haibach, 15.11.2024




Haibach, 13.11.2024




Haibach, 08.11.2024



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

Ich melde mich heute schon wieder mit zwei Neuigkeiten bei euch:

1. Schlachtfest Zuhause

Nach unserem Schlachttag sind die frischen Würste (Preßkopf und Schwartenmagen) nun geräuchert und können am Donnerstag, 24.10. von 19 bis 20 Uhr in der Geschichtsstuwwe abgeholt werden. Wer am Schlachtfest da war, weiß: Ein ganz besonders guter Geschmack erwartet uns!
Verkauft wird, solange der Vorrat reicht. Monika nimmt auch gern vorab Bestellungen entgegen (Telefon 60441).


2.      ISEK für Haibach
Innenort-Sanierung startet
Zu der sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung zur Innenort-Sanierung am 22.10.24 waren erstaunliche viele und sehr interessierte Zuhörer gekommen. Das Stuttgarter Planungsbüro „ISA Internationales Stadtbauatelier“ unter der Leitung der Städteplanerin Dipl. Ing. Dita Leyh (Professorin am Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt) stellte den weiteren Planungsweg vor. Innerhalb des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) der Gemeinde wird im Sanierungsgebiet „Innenbereich“ begonnen.
Ziel dieses Städtebaulichen Rahmenplans »Ortsmitte Haibach« ist die Schaffung eines charakteristischen innerörtlichen Zentrums für die Gesamtgemeinde mit Einrichtungen der Nahversorgung und Angeboten für soziale Kontakte, Austausch und Kommunikation mit qualitativ hochwertiger Infrastruktur mit Aufenthaltsqualität samt Freiräumen und den hierfür erforderlichen Parkplatzflächen.
Der öffentliche Freiraum soll insbesondere dem Aufenthalt einen hohen Stellenwert einräumen und ein ausreichendes Flächenangebot für gewerbliche Bewirtung, Feste, Veranstaltungen und gemeinwohlorientierte Nutzungen bieten, was auch Spielangebote für Kinder beinhalten soll.
Im Besonderen soll die Aufenthaltsqualität erhöht, die verkehrlichen Abläufe verbessert und der Wohn- und Einzelhandelsstandort einschließlich der dortigen Praxen, Kanzleien, Gastronomiebetrieben sowie kommunalen-, kirchlichen-, sozialen- und Vereinseinrichtungen optimiert und gestärkt werden.
Im Fokus der Rahmenplanung steht auch das neu zu prägende Gelände oberhalb des Rathauses mitsamt der hierfür erforderlichen und festzulegenden Erschließungswege. Die vorzusehenden Flächenzuschnitte mit einer möglichen Nachverdichtung soll die Bewahrung des dörflichen Ortsbilds berücksichtigen. Wünschenswert sind Nutzungen, die die innerörtlichen Nahversorgungsangebote stärken und zu einer Belebung der Ortsmitte beitragen.
In die Ideensammlung werden Bürger, Grundstückseigentümer, Gewerbetreibende und Vereine einbezogen. Im Januar soll deshalb eine erste Ideenwerkstatt einberufen werden. Anregungen können jetzt schon an die Gemeinde unter isek@haibach.de geschickt werden.
Weitere Informationen und vor allem das kommunale Förderprogramm stellt die Gemeinde auf ihrer Internetseite https://www.haibach.de/gemeinde-gewerbe/gemeindeentwicklung zur Verfügung.
Auch der Heimat- und Geschichtsverein wird sich an den Planungen beteiligen. Ideen und Anregungen nimmt unsere Vorstandschaft gerne entgegen.


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693
E-Mail: christian.fuchs@hugverein-haibach.info


Haibach, 24.10.2024


Adventliches Basteln in der Geschichtsstuwwe

Am Montag, dem 25. November 2024 um 16 Uhr wollen Moni und Michaela mit euch bei Plätzchen und heißen Getränken Sterne basteln und Tannenzweige weihnachtlich schmücken.
Wer Lust hat in gemütlicher Runde mitzubasteln, kann sich bei michaela.stein@hugverein-haibach.info oder 

Monika, Telefon 60441 anmelden.


Haibach, 21.10.2024





Haibach, 21.10.2024



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

Es sind bereits ein paar Tage seit dem letzten Infobrief vergangen. Darauffolgend ist wieder einiges passiert. Insbesondere zu nennen sind folgende Veranstaltungen: Pädche-Wanderung in Grünmorsbach, Vortrag von Prof. Dr. Dittmann über die neue Altstadt Frankfurt, Enthüllung des Wellekippers, 4. Teil der Grenzwanderung, Enthüllung des Ketzelburg-Reliefs und der Vereinsausflug nach Frankfurt am Main.

Die Mitgliederentwicklung ist auch sehr erfreulich. Aktuell sind 260 Mitglieder bei uns registriert.
Nun ist es aber an der Zeit, dass ich euch auch über die noch ausstehenden Termine unseres Vereins in diesem Jahr informiere. Ich hoffe, dass wir uns bei dem ein oder anderen Termin auch persönlich sehen. Nähere Informationen, bzw. auch mögliche Änderungen zu den Terminen gibt es immer jeweils vorher im Mitteilungsblatt zu lesen:

·       Dienstag, 15. Oktober, um 19:30 Uhr: „Auf ein Glas Wein mit Eva Brockmann“ im Mandolinenheim (siehe Anhang)

·       Samstag, 19.10. Schlachtfest (siehe Anhang)
Herzliche Einladung zum Schlachtfest in unserer Geschichtsstuwwe neben dem Rathaus. Es wird eine Sau geschlacht und daraus Wurst gemacht!
Am Vormittag wird beim Bauer Eckert in Schmerlenbach geschlachtet, am Nachmittag gibt es bei uns Wurstsuppe, frische Blut- und Leberwürstchen mit Sauerkraut und Wurstplatten mit kesselfrischer Hausmacher. Dazu gibt es Brot und Kaltgetränke. Auf Bestellung können wir geräucherte Wurst und Wurst in Dosen nachträglich ausgeben. Beginn um 17 Uhr.
Wer gern Kesselfleisch isst, kann seine Portion bei Roland Kunkel (Telefon 06021/68806) bis Dienstag, 15.10. bestellen und dann am Samstag ab 10.30 Uhr in der Geschichtsstuwwe genießen.

·       Dienstag, 22.10. Veranstaltung der Gemeinde Haibach „Eine neue Ortsmitte für Haibach“ (siehe Anhang)

·       Dienstag, 05.11. Vortrag Roland Albert: „35 Jahre Mauerfall – ein Blick zurück auf den antifaschistischen Schutzwall“ in der Geschichtsstuwwe

·       Dienstag, 12.11. Martinszug in Haibach - Der Martinszug der "Gemeinde" ist in diesem Jahr am Dienstag, 12. November. Der Heimat- und Geschichtsverein hilft gerne mit, dass die Kinder und ihre Begleiter wieder einen schönen Martinszug erleben. Dazu brauchen wir ein paar Freiwillige: Festmöbel auf und abbauen, Martinsweck ausgeben. (Wir haben den Obst- und Gartenbauverein gebeten, Apfelsaft und Apfelwein auszugeben.)
Zeitrahmen: 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr Bitte meldet euch bei mir per E-Mail oder Telefon: 0171/8157693, damit wir einen Plan machen können.

·       Sonntag, 17.11. Themencafé zum Volkstrauertag „Küchengeräte“ in der Geschichtsstuwwe

·       Dienstag 19.11. Herausgabe des Kochbuches „Ebbelsrenzjen und Krumbernbrie“ im Pfarrsaal

·       Freitag, 22.11. Das 12-Stufen-Theater spielt „MONA LISA OHNE RAHMEN“ in der Geschichtsstuwwe – Kartenvorbestellung möglich bei Moni Roth, Tel.: 06021/60441

·       Montag, 25.11. Wir basteln adventlichen Zimmerschmuck in der Geschichtsstuwwe
·       Dienstag/Mittwoch, 5./6.12. Der Nikolaus besucht die Kinder auf Bestellung

·       Sonntag, 08.12. Adventsingen in der Grünmorsbacher Kirche, anschließend besuchen wir den Adventsmarkt der Feuerwehr

·       Dienstag, 10.12. Vortrag von Harald Rosmanitz in der Geschichtsstuwwe: 20 Jahre Spessartprojekt – Wir waren von Anfang an dabei!

Eine Mitteilung des Strickkreises: Wir treffen uns wieder jeweils um 17 Uhr im Vereinsheim. Die Termine sind am 30. Oktober, 13. November und 27. November. Im Dezember legen wir eine Pause ein und beginnen nach den Weihnachtsferien wieder am 8. Januar 2025.

Zum Abschluss des Infobriefes möchte ich euch noch über ein ganz besonderes Projekt informieren, dass wir seit September in Kooperation mit der Grundschule Haibach für Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen anbieten:
Die Schul-AG „HISTORY KIDS – Hawisch sellemols“. In einem 2-wöchigen Rhythmus betrachten die Kinder ihren Ort und ziehen Vergleiche zum Leben ihrer (Ur-)Großeltern und im Mittelalter. 15 Kinder haben sich zu der Arbeitsgemeinschaft gemeldet.


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.


Download! Eine neue Ortsmitte für Haibach!
Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung eines „Städtebaulichen Rahmenplans“ »Ortsmitte Haibach« mit dem beauftragten Planungsbüro „ISA-Internationales Stadtbauatelier“ aus Stuttgart
farbig_Haibach_Rahmenplan_Auftakt_Einladung_22_10_2024__ISA.pdf (272.71KB)
Download! Eine neue Ortsmitte für Haibach!
Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung eines „Städtebaulichen Rahmenplans“ »Ortsmitte Haibach« mit dem beauftragten Planungsbüro „ISA-Internationales Stadtbauatelier“ aus Stuttgart
farbig_Haibach_Rahmenplan_Auftakt_Einladung_22_10_2024__ISA.pdf (272.71KB)


Haibach, 13.10.2024





Haibach, 08.10.2024




Haibach, 08.10.2024



Unsere nächsten Termine!


Der Strick- und Handarbeitskreis geht in eine neue Runde! Wir treffen uns ab 2. Oktober ab 17 Uhr im Vereinsheim des Heimat- und Geschichtsvereins und dann wieder 14-tägig. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, auch auf neue Handarbeitsinteressierte!

Unsere Vereinsfahrt in die neue Altstadt von Frankfurt beginnt am Samstag, 5. Oktober um 8.30 Uhr am Rathaus. Wir haben Führungen in Kleingruppen und besuchen anschließend das „Gemalte Haus“ in Sachsenhausen. Rückkehr ist gegen 20.30 Uhr.

15.10. WESPE besucht unsere Ritterfamilie

15.10. Auf ein Glas Wein mit der Deutschen Weinkönigin Eva Brockmann
19.10. Schlachtfest

05.11. Vortrag Roland Albert: „35 Jahre Mauerfall“ um 19:30 Uhr Geschichtsstuwwe

12.11. Martinszug in Haibach

17.11. Themencafé zum Volkstrauertag „Küchengeräte“

19.11. Herausgabe des Kochbuches „Ebbelsrenzjen und Krumbernbrie“

22.11. Das 12-Stufen-Theater spielt „MONA LISA OHNE RAHMEN“ (sehr zu empfehlen)

5./6.12. Der Nikolaus besucht die Kinder

08.12. Adventsingen in der Grünmorsbacher Kirche

10.12. Vortrag Harald Rosmanitz: 20 Jahre Spessartprojekt


Haibach, 20.09.2024



Ketzelburgfest am 31.08.20214 mit Bronzerelief-Übergabe



Am 31. August wurde ein neues Bronzerelief an der Haibacher Ketzelburg mit einem kleinen Fest übergeben. „Die Ketzelburg ist in ihrer Gesamtanlage wieder aufgebaut – wenn auch nur als Modell“, erklärte der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsverein, Christian Fuchs, die Bedeutung dieses Ausstellungsstückes. Mit der ertastbaren Ansicht der mittelalterlichen Burganlage wollen der Verein Burglandschaft Spessart-Odenwald und der Haibacher Heimat- und Geschichtsverein den Besuchern einen Eindruck vermitteln, wie der Ministeriale um das Jahr 1160 gelebt hat. Grundlage der dreidimensionalen Ansicht sind die Ergebnisse der Ausgrabungen aus den Jahren 2004/2005. Der Haibacher Heimat- und Geschichtsverein hatte damals zusammen mit der Gemeinde das Archäologische Spessartprojekt beauftragt, Licht in das Dunkel der Burg zu bringen, die bis dahin nur in Sagen lebte. Die Ergebnisse brachten Erstaunliches an die Oberfläche: Auf dem planierten Hügel standen ein Wohnturm und einige Wirtschafts- und Speicherbauten. Zu diesen gehörte ein Grubenhaus, in dem ein Webstuhl stand. Umgeben war die Anlage von einer hölzernen Palisade und einem in den Felsen gehauenen Graben. Vor dem Graben gab es eine Vorburg, in der eine Schmiede nachgewiesen werden konnte. Zahlreiche Pfostenspuren belegen eine Nutzung als vorgelagertes Wirtschafts- und Handwerkerareal. In einer zweiten Bauphase wurde der Bau eines Palas begonnen. Warum die Burg schon nach wenigen Jahren planmäßig abgebhaut wurde, bleibt noch zu erforschen.

Der Heimat- und Geschichtsverein hat zusammen mit dem Archäologischen Spessartprojekt und dem Verein Burglandschaft seit dem Abschluss der Grabungen immer wieder Leben auf das Burggelände gebracht. Jährlich sind hier Ferienspiele, die Schule nutzt die Ketzelburg als Beispiel des Lebens im Mittelalter. Gerne kommen Besucher, um sich die Anlage erklären zu lassen. Auch ohne persönliche Erklärungen kann das Leben auf der Ketzelburg erfahren werden: Informationstafeln beschreiben die Bauten, aber auch, wie die Menschen am Ende des 12. Jahrhunderts gelebt haben. „Mit dem neuen Relief wird die Ketzelburg direkt fassbar“, betonte Jürgen Jung, der Geschäftsführer der Burglandschaft. Mit einer neuen Broschüre und den neuen Informationstafeln könnten sich alle einen guten Eindruck vom Leben im Mittelalter verschaffen. Wolfgang Beyer, der Vorsitzende des Spessartprojektes erinnerte daran, dass die Ketzelburg die erste archäologische Ausgrabung des Vereins war. Als Keimzelle der Gemeinde habe sie eine besondere Bedeutung. Das 3-D-Modell erlaube nun auch sehbehinderten Menschen, sich die mittelalterliche Anlage vorzustellen. Bürgermeister Andreas Zenglein machte auf die Bedeutung der Burg für die junge Generation aufmerksam. Für die Schüler sei die übersichtliche Ketzelburg ein gutes Anschauungsobjekt für den Zugang zur Geschichte. Haibach habe das Glück, dass die Anlage sehr gut erhalten sei. Mit einem Mundartgedicht als Rückblick auf die Grabungsarbeiten rundete Burkard Müller die Begrüßung ab.



Haibach, 02.09.2024



Ferienspiele auf der Ketzelburg


Haibach. Zu einer Zeitreise ins Mittelalter hat der Heimat- und Geschichtsverein zusammen mit dem Verein Burglandschaft Spessart-Odenwald eingeladen. Im Rahmen der Ferienspiele der Gemeinde zeigten sich die Kinder sehr interessiert am Leben des Ritters Reiner von Hegebach, der auf der Ketzelburg gelebt hat. „Ritter Georg“ (Jürgen Jung von der Burglandschaft) ließ sich zu Beginn von den Knappen und Knappinnen als kampfbereiter Ritter ankleiden. Kettenpanzer, Waffenrock und Helm machten ihn bereit, für seinen Lehensherrn in den Kampf zu ziehen. Da aber der Haibacher Ritter Reiner lediglich ein Ministeriale (Verwalter) des Aschaffenburger Stiftes war, durfte er ohne Harnisch in seinem Leinenhemd die Kinder zur Ketzelburg begleiten. Mit dabei waren auch die Mägde Kathi von der Burglandschaft und Michaela vom Heimat- und Geschichtsverein und Ritter Reiner von der Ketzelburg. An einer ersten Informationsstation konnten die Kinder ihr Wissen über das Mittelalter beweisen. Erstaunliche Kenntnisse kamen zum Vorschein. Auf dem Gelände der Ketzelburg begann die Ausbildung zum Jungritter: Schießen mit Pfeil und Bogen und mit der Armbrust standen auf dem Programm. Wie die Familie des Ritters am Ende des 12. Jahrhunderts in „Hegebach“ gelebt hat, konnte anhand der Hinweisschilder erkundet werden. Besonders interessierte der Hund von der Ketzelburg. Während der archäologischen Ausgrabungen wurde ein Hundeskelett gefunden, das nachweislich aus der Zeit um 1150 stammte. Der Heimat- und Geschichtsverein ließ das Skelett präparieren und in eine Vitrine legen. Dieser Hund von der Ketzelburg erklärt auf den neuen Hinweisschildern in kindgerechter Sprache die Erkenntnisse der Ausgrabungen. Am Ende des Nachmittages bewarben sich alle Teilnehmer darum, zum Jung-Ritter geschlagen zu werden. Ritter Georg erfüllte diesen Wunsch und lud alle ein zu einem Fest auf der Ketzelburg am 31. August. An diesem Samstag wir ein Bronzerelief der Burganlage aufgestellt.


Aus Main-Echo.de

Haibach, 16.08.2024



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde,

ich darf euch auf die Übergabe des Ketzelburg-Bronzemodells aufmerksam machen und im Namen aller Akteure herzlich einladen für den 31.08.2024 um 15:00 Uhr an der Ketzelburg Haibach. Alle weiteren Informationen könnt ihr dem beigefügten Einladungsschreiben entnehmen.


Einladung zur Übergabe des Ketzelburg-Bronzemodells
2024_08_31_Einladung_Eröffnung Ketzelburgmodell.pdf (701.21KB)
Einladung zur Übergabe des Ketzelburg-Bronzemodells
2024_08_31_Einladung_Eröffnung Ketzelburgmodell.pdf (701.21KB)


Haibach, 09.08.2024



Die Ketzelburg wird in ihrer Gesamtanlage besser erfahrbar:

Am Samstag, 31. August um 15 Uhr werden ein Bronzerelief und neue Informationstafeln übergeben.
Mit der ertastbaren Ansicht der mittelalterlichen Burganlage wollen der Verein Burglandschaft Spessart-Odenwald, die Gemeinde Haibach und der Heimat- und Geschichtsverein auf der Grundlage der Grabungen des Archäologischen Spessartprojektes den Besuchern einen Eindruck vermitteln, wie das Leben um das Jahr 1180 organisiert war.
Der Haibacher Heimat- und Geschichtsverein lädt zu einem kleinen Fest ein. „Ritter Reiner von Hegebach“ mit seiner Familie wird die Gäste mit Speisen und Getränken verköstigen.  







Herzliche Einladung zu einer Tagung, welche die Bezirksheimatpflege gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege veranstaltet.

Der Hintergrund. Es geht um unsere Friedhöfe, die in den letzten Jahrzehnten einem zunehmenden und krassen Wandel unterworfen sind: Immer mehr Grabstellen liegen brach, der Wunsch nach Urnenbegräbnissen wird häufiger und auch der nach einem Begräbnis außerhalb der Friedhöfe. Gleichzeitig kommt die Bedeutung der Friedhöfe als Kulturdenkmäler, Orte der Kommunikation und als ökologische Nischen zunehmend ins Bewusstsein.
Thema: „Friedhöfe neu denken. Zugänge und Perspektiven“
Termin: 4./5. Oktober 2024
Ort: Tagungs- und Kulturzentrum „Schüttbau“ in Hofheim-Rügheim (Lkr. Haßberge, Unterfranken)
Der Ablauf / die Themen Am Freitag nähern wir uns dem Thema aus der Sicht von Theologie, Denkmalpflege, Ökologie und Bestattungswesen und betrachten den Status der Friedhofskultur als immateriellem Kulturerbe.
In einer Podiumsdiskussion geht es am Abend um besondere Formen des Gedenkens. Themen sind die namenlosen Gräber Obdachloser, die geistliche Betreuung des Friedwalds auf dem Schwanberg, die Grabstellen Sudetendeutscher und um den Erinnerungsort an Sinti und Roma auf dem Stadtfriedhof Bayreuth.
Am Samstag wird das wegweisende Projekt „Raum für Trauer“ im oberschwäbischen Süßen vorgestellt.
Eine Exkursion zu den Friedhöfen nach Ballingshausen und Iphofen aus der Sicht der Landschaftsarchitektur schließt unsere Tagung ab.
Die Namen der Referierenden und alle Details zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem anhängenden Flyer.



Haibach, 14.08.2024



Termine


14. August, 14 Uhr: Ferienspiele mit einem mittelalterlichen Tross zur Ketzelburg (mitgestaltet vom Verein Burglandschaft). Start am Parkplatz neben dem Knochengarten. Es können Kinder mitgehen, die sich bei den Ferienspielen der Gemeinde angemeldet haben. Alle anderen Kinder können sich vorab anmelden unter der Telefonnummer 0163 1877 054.

31. August, 15 Uhr: Aufstellen eines Bronzereliefs an der Ketzelburg, das die Burg in ihrer ersten Bauphase zeigt. Die Übergabe des Reliefs ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Burglandschaft Spessart/Odenwald, des Archäologischen Spessartprojektes, der Gemeinde Haibach und des Heimat- und Geschichtsvereins. Neben Informationen zur Burglandschaft sind auch die neuesten Erkenntnisse zur Ketzelburg zu erfahren. Selbstverständlich bieten wir kleine Speisen und Getränke an.
Bei den Ketzelburgterminen kommt unser „Ritter Reiner von Hegebach“ erstmals zum Einsatz. Mit Förderung des Regionalbudgets konnten wir eine Ausstattung für den Ministerialen kaufen. So wird die „Familie von Ketzelburg“ das Leben auf der Burg lebendig werden lassen. Herzlichen Dank für diese Unterstützung.
----
Vereinsausflug: Wer sich für den Vereinsausflug am 5. Oktober nach Frankfurt angemeldet hat, soll bitte umgehend den Beitrag von 30 Euro auf unser Konto mit der IBAN DE84 7956 2514 0007 1616 11 überweisen. Nur dann gilt die Anmeldung als verbindlich. Wenn jemand von der Anmeldung zurücktreten will, soll er sich bitte bald melden. Die Warteliste steht bereit.


Haibach, 07.08.2024





Haibach, 04.08.2024



Liebe Mitglieder! Wir wünschen euch und euren Familien sowie allen Mitbürgern eine angenehme Ferienzeit. Wenn Sie andere Gegenden erkunden wollen, wünschen wir eine gute Rückkehr.
Denken Sie bei ihren Plänen an die Ameisen von Joachim Ringelnatz:

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.
So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht.

Im August bleibt der Heimat- und Geschichtsverein für Sie aktiv:

14. August: Ferienspiele mit einem mittelalterlichen Tross zur Ketzelburg (mitgestaltet vom Verein Burglandschaft). Start am Parkplatz neben dem Knochengarten.

31. August: Aufstellen eines Bronzereliefs an der Ketzelburg, das die Ketzelburg in ihrer ersten Bauphase zeigt.




Bei den Ketzelburgterminen kommt unser „echter Junker Reiner von Hegebach“ erstmals zum Einsatz. Mit Förderung des Regionalbudgets konnten wir eine Ausstattung für den Ministerialen kaufen. So wird „Familie von Ketzelburg“ das Leben auf der Burg lebendig werden lassen. Herzlichen Dank für diese Unterstützung.


Haibach, 01.08.2024



Grenzgang 19.07.2024


Am Freitag den 19.07.24 war es wieder so weit. Bei gut und gerne 30° + und mit knapp 20 Personen startete der Grenzgang unter der Führung von Dieter Hock und Günter Stahl vom Grünmorsbacher Sportplatz in Richtung Motorcross-Gelände an Kühen vorbei und durch mitunter fast unwegsames Gelände.
An markenten Punkten blieb die Gruppe stehen, wo Dieter Hock oder  Günter Stahl, dieser Einblicke und Informationen über den Grenzverlauf bzw. den gefundenen Grenzsteinen gaben.
Auch wurden Fragen aus der Gruppe erörtert wo denn ein Flurname seine Bezeichnung her hat oder eben das der Name schon seit längerem in Gebrauch ist und keine Erfindung der Neuzeit sei.
Über das Bessenbachtal ging es dann über Äcker und steile Hänge in Richtung Dörrmorsbach.
Am bessenbacher Steinbruch erklärte der Gemeinderat Berhard Oppenrieder, dass dort Testbohrungen von wegen der Nutzung des Wassers vorgenommen wurden.
An der Mariengrotte trug Günter Stahl noch ein Gedicht über den dortigen herrlichen Ausblick vor, bevor die Gruppe schließlich das Ziel der Wanderung, den Festplatz des Bergwaldfestes in Dörrmorsbach erreichte.

Fotos


Haiabch, 21.07.2024



Der hawischer Wellekipper


So irgendwie läßt uns dieses Thema nicht los.

Passend zum unteren Beitrag, habe ich nun einige Impresionen, 

für alle die diesen Event verpasst haben, in unsere Abteilung

 Bilderarchiv 

 eingestellt,

Viel Vergnügen!


Haiabch, 17.07.2024



Heimat- und Geschichtsverein erinnert an Zeiten, als es notgedrungen in den Wald ging
Der Hawischer Wellkipper hat Gestalt angenommen


Der "Ha­wi­scher Well­kip­per" hat ei­ne Ge­stalt be­kom­men. Der Hei­mat- und Ge­schichts­ve­r­ein hat ei­nen "ech­ten" Wel­le­kip­per aus Cor­ten­stahl auf­ge­s­tellt zur Er­in­ne­rung an die har­ten Zei­ten, in de­nen zum Hei­zen Le­se­holz aus dem Wald ge­holt wur­de.

Geschichtsvereins-Vorsitzender Christian Fuchs erklärt, warum der Verein die Figur anfertigen ließ: "Es ist Brauchtumspflege, wenn die alten Begriffe erhalten bleiben." Er dankte der Gemeinde, die den Standplatz hergerichtet hatte, für die finanzielle Unterstützung durch das WESPE-Regionalbudget und der Michler-Metallgestaltung aus Weibersbrunn, bei der die Skulptur erstellt wurde. Gerd Hubert zitierte die Geschichte über die alten Wellekipper, die sein Vater Beni Hubert in den 1960er Jahren aufgeschrieben hatte und Altbürgermeisterin Heidrun Schmitt hatte ein Gedicht verfasst: "Do stäiht er jetzt un guckt ens Dorf voller Stolz, mit seune Welle, dem gesåmmelte Holz." Bürgermeister Andreas Zengleinsagt, das Standbild sei identitätsstiftend und füge sich in die Symbolik zwischen Hohem Kreuz und den Drei Kreuzen als Hinweis auf die Bodenständigkeit der Menschen im Ort ein. Die "Hawischer Buchfinken" umrahmten die Feier mit den Hawischer-Luft-Liedern. Sie geleiteten auch den alten Wellekipper-Schubkarren zum Aufstellungsort. Susanne und Roland Albert hatten ihn mit Reisigwellen beladen und so verdeutlicht, wie sich die Vorfahren um ihr Brennholz gemüht haben. Zur Übergabe des Hawischer Wellekipper formieren sich (v.l.) Bürgermeister Andreas Zenglein, Vorsitzender Christian Fuchs, Ehrenmitglied und Altbürgermeisterin Heidrun Schmitt und die Allianzmanagerin der WESPE-Gemeinden, Tina Germer.



Bericht von Robert Fuchs

Haibach 15.07.2024




Haibach, 13.07.2024



Entlang der Haibacher Ortsgrenze.

Herzliche Einladung an alle Haibacher, Grünmorsbacher und Dörrmorsbacher, besonders an alle Vereinsmitglieder, zur 4. Etappe des Grenzganges, diesmal entlang der Südöstlichen Haibacher Ortsgrenze, am Freitag, 19.Juli. Wir treffen uns um 16 Uhr am Parkplatz des Grünmorsbacher Sportplatzes auf der Büchel. Unser Weg führt diesmal an der Grenze am Ende von Grünmorsbach entlang der Dörrmorsbacher Grenze zu Straßbessenbach und Oberbessenbach bis an die Grenze zu Gailbach-Aschaffenburg. Unterwegs werden Günter Stahl und Dieter Hock einiges Wissenswerte erzählen.
Es geht teilweise durch schwieriges Gelände, deshalb wird festes Schuhwerk empfohlen. Gegen 18 Uhr ist die Schlussrast auf dem Bergwaldfest der Dörrmorsbacher Musiker geplant. Wer den Weg nicht mitgehen möchte kann gerne direkt auf das Fest nachkommen. Bei Regen fällt der Grenzgang aus, wobei uns ein paar Tropfen nicht hindern sollten. Eigentlich sollte jeder die Grenzen seiner Heimatgemeinde kennen, deshalb würden wir uns über eine rege Beteiligung sehr freuen.


Haibach, 09.07.2024



Fotowettbewerb 2024 "Immaterielles Kulturerbe. Sichtbar lebendig."


Das Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat hat auch dieses Jahr wieder einen Fotowettbewerb am Start.

Wer mehr über diese Aktion wissen oder eventuell auch selbst daran teilnehmen möchte ist dem angefügten Flyer zu entnehmen.

Viel Spaß und gutes Gelingen!


Fotowettbewerb 2014
Faltblatt_IKE_Fotowettbewerb_online.pdf (1.64MB)
Fotowettbewerb 2014
Faltblatt_IKE_Fotowettbewerb_online.pdf (1.64MB)


Haibach, 05.07.2024



Mal etwas für unsere jüngeren Mitglieder und die, die es vielelicht später einmal werden wollen. :-)

Ausmalbild mittelalterlicher Wohnturm
1. Male das Bild mit Buntstiften aus! 2. Wie könnte die Inneneinrichtung ausgesehen
haben? Zeichne zum Beispiel Tische, Stühle, Truhen, Lebensmittel, Leitern und vieles
mehr ein!

Ausmalbild-mittelalterlicher-Wohnturm
Ausmalbild-mittelalterlicher-Wohnturm.pdf (299.15KB)
Ausmalbild-mittelalterlicher-Wohnturm
Ausmalbild-mittelalterlicher-Wohnturm.pdf (299.15KB)


Viel Spaß dabei!


Haibach, 05.07.2024



Erinnerung/Termine


Haibacher sind seit Langem als „Wellekipper“ bekannt. 

Jetzt bekommen wir einen „echten“ Wellekipper als dauerhafte Skulptur! 

Am Samstag, dem 13. Juli um 16 Uhr wollen wir den Hawischer Wellekipper der Öffentlichkeit übergeben. 

Wir haben für ihn einen würdigen Platz gefunden: In der kleinen Grünanlage zwischen der Einmündung des Bessenbacher Weges in die Büchelbergstraße wird er künftig auf unseren alten Ortsnecknamen hinweisen. Zu dieser Übergabe laden wir herzlich ein!

Der Neckname „Wellekipper“ wurde in Haibach nie negativ aufgefasst, auch wenn den Haibachern der Name durch die Einwohner der Nachbarorte scherzhaft „angehängt“ wurde. Die genaue Namensgebung liegt im Dunkeln. Sie hat sich, wie bei anderen Orten auch, auf Grund besonderer Begebenheiten, hervorstechender Eigenschaften oder Gewohnheiten der Bewohner entwickelt und sollte die Bewohner charakterisieren oder gar verspotten. Für die Haibacher war der Name eher die Beschreibung einer Notlage. Haibach war ein armes Dörfchen, es gab keine großen Ackerflächen und die Einwohner konnten sich nur mit großen Mühen ernähren. Viele arbeiteten als Tagelöhner im Wald und nahmen von da Leseholz als Brennmaterial mit nach Hause. Um es besser tragen zu können, hackten (kippten) sie es in eine handliche Länge und banden es zu Bündeln (Wellen) zusammen. Auf dem Kopf, dem Schubkarren oder dem Handwagen brachten sie die Zweige heim. Deshalb kann unser Wellekipper an unsere Vorfahren erinnern.
Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung für unseren Wellekipper
ü  beim Regionalbudget der WESPE-Gemeinden, das uns finanziell unterstützt hat
ü  bei der Gemeinde Haibach für die Bereitstellung des „Wellekipperplatzes“ und die Herstellung des Fundamentes
ü  bei der Firma Raimund Michler Metallgestaltung in Weibersbrunn, die das Bild künstlerisch umgesetzt hat.

Unsere nächsten Termine:

19. Juli: Grenzgang IV. Grünmorsbach – Dörrmorsbach mit Dieter Hock
14. August: Beteiligung an den Haibacher Ferienspielen zusammen mit der Burglandschaft mit einem Mittelalter-Tross zur Ketzelburg.


Haibach, 03.07.2024



Einladung

40 Jahre Heimatbund Oberbessenbach


Flyer
Jub. Flyer 2024.pdf (1.62MB)
Flyer
Jub. Flyer 2024.pdf (1.62MB)


Haibach, 03.07.2024



Einladung zur Übergabe des Hawischer Wellekippers


Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Haibacher sind seit Langem als „Wellekipper“ bekannt. Jetzt bekommen wir einen „echten“ Wellekipper als dauerhafte Skulptur!
Am
Samstag, dem 13. Juli um 16 Uhr wollen wir den Hawischer Wellekipper der Öffentlichkeit übergeben.
Wir haben für ihn einen würdigen Platz gefunden: In der kleinen Grünanlage zwischen der Einmündung des Bessenbacher Weges in die Büchelbergstraße wird er künftig auf unseren alten Ortsnecknamen hinweisen.
Zu dieser Übergabe mit kleinem Rahmenprogramm laden wir Sie herzlich ein!


Der Neckname „Wellekipper“ wurde in Haibach nie negativ aufgefasst, auch wenn den Haibachern der Name durch die Einwohner der Nachbarorte scherzhaft „angehängt“ wurde. Die genaue Namensgebung liegt im Dunklen. Sie hat sich, wie bei anderen Orten auch, auf Grund besonderer Begebenheiten, hervorstechender Eigenschaften oder Gewohnheiten der Bewohner entwickelt und sollte die Bewohner charakterisieren oder gar verspotten.
Für die Haibacher war er eher die Beschreibung einer Notlage. Haibach war ein armes Dörfchen, es gab keine großen Ackerflächen und die Einwohner konnten sich nur mit großen Mühen ernähren. Viele arbeiteten als Tagelöhner im Wald und nahmen von da Leseholz als Brennmaterial mit nach Hause. Um es besser tragen zu können, hackten (kippten) sie es in eine handliche Länge und banden es zu Bündeln (Wellen) zusammen. Auf dem Kopf, dem Schubkarren oder dem Handwagen brachten sie die Zweige heim. 

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung für unseren Wellekipper

  • beim Regionalbudget der WESPE-Gemeinden, das uns finanziell unterstützt hat
  • bei der Gemeinde Haibach für die Bereitstellung des „Wellekipperplatzes“ und die Herstellung des Fundamentes
  • bei der Firma Raimund Michler Metallgestaltung in Weibersbrunn, die das Bild künstlerisch umgesetzt hat.


Haibach, 05.06.2024



12 Stufen-Theater: Mona Lisa ohne Rahmen

von Thomas Rau
mit Agnieszka und Torsten Kleemann, Regie Frank Heck

Mona Lisa muss einfach mal raus aus ihrem viel zu engen Bilderrahmen und türmt aus dem Louvre. Berühmt ist die Dame zwar für ihr geheimnisvolles Lächeln, aber Mona Lisa hat auch ein ziemlich loses Mundwerk. Mit flotter Zunge verrät sie Vertrauliches aus dem Louvre, beeindruckt mit verblüffenden Neuigkeiten über Leonardo da Vinci und erklärt mal eben so nebenbei auch noch die Renaissance. Dass Mona Lisa ausgebüxt ist, fällt natürlich in nullkommanix auf. Eine fieberhafte Suche beginnt und aus Mona Lisas harmlosem Ausflug entwickeln sich nacheinander eine Kriminalgeschichte, ein Agententhriller, eine politische Weltkrise und ein intergalaktisches Finale …

Am 22. November um 19.30 Uhr in der hawischer Geschichtsstuwwe 

Eintritt 21 Euro .


Haibach, 04.06.2024






Einladung zur Grünmorsbacher Pädches-Wanderung

Start ist am Dienstag, 18.6. um 18 Uhr an der neuen Kirche in Grünmorsbach. Wir wandern auf historischen Pfaden durch Grünmorsbach. Zuerst gehen wir durch´s "Zengerche", einem Teil des alten Zangsberg-Pfades, der früher wahrscheinlich ein alter Salzpfad war. Durchs alte "Bäckersch-Pädche" geht's zur Lange Straße und über die Schiller- und Bachstraße kommen wir zum "Zeilbergs-Pädche". Von dort geht's quer durchs "Unnerdorf" auf den alten Weg nach Dörrmorsbach. Ziel ist der Büchelpfad und das Vereinsheim der Spielvereinigung.

Wer den Anstieg auf dem Büchelpfad vermeiden will, kann ab der Hasenbergstraße zurück zum Parkplatz an der neuen Kirche und mit dem Auto nachkommen. Für den Rückweg sorgen wir für eine Mitfahrgelegenheit.  


Haibach, 01.06.2024




Haibach, 23.05.2024





Herzliche Einladung zum Vortrag:

Warum hat Frankfurt eine neue Altstadt?

von Prof. Dr. Werner Dittmann am 6. Juni um 19.30 Uhr in unserer Geschichtsstuwwe neben dem Rathaus. Der Vortrag ist die Vorbereitung unseres Jahresausfluges am 5. Oktober und richtet sich an alle, die evtl. mitfahren wollen. Eingeladen sind alle Mitglieder und Mitbürger, die sich für dieses Thema interessieren. Teilnahme an der Fahrt ist also keine Voraussetzung.
Herr Dittmann schreibt zu seinem Vortrag:  "Das Neue stürzt und altes Leben blüht aus den Ruinen." Wie konnte es dazu kommen, dass Frankfurt am Main erst über 70 Jahre nach seiner Zerstörung im II. Weltkrieg eine "Neue" Altstadt bekommen hat? Der Vortrag beschreibt zum einen die Entwicklung der historischen Frankfurter Altstadt vom Frühmittelalter bis zum II. Weltkrieg, zum anderen die Kontroversen um deren Rekonstruktion in den Jahrzehnten danach. Der Bogen spannt sich von der Kaiserpfalz "Franconofurd" bis zur emotional, aber auch aggressiv geführten Diskussion, ob Frankfurt nun endlich sein städtebauliches Herz zurückerhalten oder lediglich ein Disneyland für Touristen entstehen soll.“

Haibach, 18.05.2024



Vortrag Kriegsgräberfürsorg

Die Arbeit für Frieden und Versöhnung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge ist heute noch genauso wichtig wie seit Beginn des Vereins in den 1920er Jahren. Davon konnten sich die Besucher des Vortrages beim Heimat- und Geschichtsverein überzeugen. Oliver Bauer, der Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes, informierte über die vielfältige Arbeit. So berichtete er, dass der Volksbund im letzten Jahr 12.000 Kriegstote aus dem letzten Krieg in den Ostgebieten auf Kriegsgräberstätten umgebettet hat. Seit 1990 wurden fast eine Million Gefallene geborgen. Die Suche nach gefallenen Soldaten ist noch immer nicht abgeschlossen. Mehr als 35.000 Anfragen erreichen jedes Jahr den Volksbund. Zu den Hauptaufgaben gehört die Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräberstätten, die Betreuung von Angehörigen und Mitgliedern (Grabnachforschungen, Grabschmuck und Grabfotos), die Planung und Durchführung von Arbeitseinsätzen und die Organisation von Reisen zu Kriegsgräberstätten. In Bayern ruhen mehr als 166.000 Opfer der beiden großen Weltkriege, 64.000 von ihnen fielen als Soldaten oder wurden im Bombenhagel getötet. Nahezu 97.000 starben in Konzentrationslagern. 5.000 kamen auf der Flucht oder bei der Vertreibung ums Leben. Die Kriegsgräber sind durch das "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft" geschützt. Der Volksbund hat als zentrale Aufgabe die Gestaltung und Pflege der deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland. Die Gräber der in der Bundesrepublik ruhenden Kriegstoten werden überwiegend durch die Kommunen betreut. So auch der Gefallenen-Friedhof in Haibach neben dem Waldfriedhof. Schon Anfang des Jahres 1944 wurden unter dem Hohen Kreuz Soldaten in Gemeinschaftsgräbern beerdigt. Notwendig war diese Anlage, nachdem im Januar 1944 ein Militärzug bei Goldbach bombardiert wurde und die Verwundeten nach Haibach in die Schule kamen, die als Hilfslazarett eingerichtet war. Auch die bei den Angriffen auf Aschaffenburg im Gemeindegebiet gefallenen Soldaten und Verstorbene aus dem Lazarett wurden hier beerdigt. 1945 wurde der Ehrenfriedhof eingeweiht, 1947 wurden Einzelgräber angelegt und die Namen auf Holzkreuzen angebracht. 1971 ließ die Gemeinde zusammen mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge den Soldatenfriedhof neu gestalten. Neben sieben Steinkreuzgruppen und einem Gedenkstein stehen jetzt die Namen auf Metallplatten. Als Ort der Trauer und des Gedenkens müssten neben dem Soldatenfriedhof auch die Gedenkstätten in Grünmorsbach und Dörrmorsbach erhalten und gepflegt werden.
Sehr interessant fanden die Zuhörer, dass der Volksbund unter seiner Internetadresse https://bayern.volksbund.de/ eine Online-Datenbank "Gräbersuche online“ kostenlos zur Verfügung stellt. In der frei zugänglichen Datenbank finden sich über 5,4 Millionen gefallene oder vermisste deutsche Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Gerne hilft der Volksbund auch nach vermissten Angehörigen zu suchen.



Bericht und Foto, Robert Fuchs


Haibach, 18.05.2024



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

Die ersten Veranstaltungen und Termine in diesem Jahr sind vergangen. Gerne sende ich euch einen Überblick über die noch bevorstehenden Termine in diesem Jahr. Bitte schaut auch immer im Mitteilungsblatt oder im Internet nach, ob sich Änderungen der Termine ergeben haben. 

Besonders hinweisen möchte ich auf unseren Jahresausflug 2024 in die neue Altstadt von Frankfurt am Main am 05. Oktober 2024. 

Im Vorgriff auf unseren Jahresausflug gibt es bereits am 06. Juni 2024 um 19:30 Uhr einen Vortrag von Prof. Dr. Werner Dittmann in unserer Geschichtsstuwwe.

Juni:
-        
06.06.: Vortrag von Prof. Dr. Werner Dittmann: „Warum hat Frankfurt eine neue Altstadt?“ (Vorgriff auf den Jahresausflug)
-        18.06.: Pädjes-Wanderung in Grünmorsbach

Juli:
-        13.07.: Enthüllung „Wellekipper“
-        19.07.: Grenzgang Grünmorsbach – Dörrmorsbach mit Dieter Hock

August:
Sommerferien
Evtl. Kinder-Ferienspiele mit der Burglandschaft
31.08.: vsl. Enthüllung des Reliefs an der Ketzelburg

September:
07. 09.: Abschlussveranstaltung der Ferienspiele des 12-Stufen-Theaters
Oktober:
05.10.: Vereinsausflug nach Frankfurt am Main
15.10.: „Auf ein Glas Wein mit der Deutschen Weinkönigin Eva Brockmann“
19.10.: Schlachtfest in der Stuwwe

November:
11.11.: Martinzug in Haibach
12.11.: Vortrag „35 Jahre Mauerfall“
17.11.: Themencafé Haushaltsgeräte in der Stuwwe
22.11.: Auftritt des 12-Stufen-Theaters (Mona Lisa ohne Rahmen)
19.11.: Herausgabe des historischen Kochbuchs

Dezember:
08.12.: Adventssingen

-Änderungen und Ergänzungen sowie genaue Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig im Haibacher Mitteilungsblatt und auf unseren Onlinemedien bekanntgegeben.-

Wer hat eine Lösung?
Unser Fastnachtswagen mit der Ketzelburg konnte dankenswerterweise im alten Feuerwehrhaus der Gemeinde Haibach „zwischengelagert“ werden. Allerdings muss dieser bei einer Veranstaltung zunächst herausgeholt und später wieder hineingefahren werden. Da hierzu immer ein Traktor notwendig ist, ist diese Vorgehensweise auf Dauer nicht praktikabel. Wer kann bei einer dauerhaften Lösung helfen?


Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.
Gemeindefeld 17
63808 Haibach
Tel.: 0171/8157693


Haibach, 18.05.2024



Rückblick Sagenwanderung


Gibt es das „Muhkalb“ wirklich noch? Diese Frage haben sich über 20 Erwachsene und 12 Kinder gestellt und sich der Sagenwanderung des Heimat- und Geschichtsvereins angeschlossen. 

Im Rahmen des bayernweiten Aktionstages „Heimat erleben“ wurden die Haibacher Sagen lebendig gemacht und am Ort ihrer Originalschauplätze erzählt. 

Gestartet wurde die Wanderung an den Drei Kreuzen, wo sich die Freundinnen Marie und Gertrude bei einem Kampf um den Ritter Reiner gegenseitig töteten. Zwei Kreuze erinnern an die Bluttat. Das dritte Kreuz ist dem Ritter gewidmet, der nach vielen Jahren der Bußwanderschaft hier verstarb. 

Unterhalb der Ketzelburg konnten zwei Kinder die Geschichte von „Annamierl“ und ihrem Bruder nachspielen, die den goldenen Kessel der Ritterburg heben wollten. Weil sich der Junge nicht ruhig halten konnte, bleib nur ein eiserner Ring von dem Schatz übrig. 

Gegenüber dem Waldhaus der „Russen-Olga“ spielt die Geschichte vom feurigen Mann, der einen Wanderer durch die Haibacher Schweiz führte und dafür einen Taler als Belohnung forderte. Auf einem Holzlöffel bekam er das Geldstück gereicht, wie man an dem angebrannten Löffel gut erkennen konnte. 

Quer durch den Wald ging es hinauf zum Schmerlenbacher Wald. Hier hatte der „Geiz-Michel“ seine Äcker. Er war so raffsüchtig, dass er sogar am Pfingstmontag mit seinen weißen Pferden ackern musste. Als die Glocken zum Gottesdienst riefen, scheuten die Pferde und trampelten den Bauern nieder. 

An der Grenze zum Klosterwald durfte eine Geschichte der bösen Äbtissin nicht fehlen. Als Schlange muss sie durch das Gras kriechen und wartet immer noch auf die Erlösung. Die Eiche, die vor vielen Jahren gepflanzt wurde, ist noch nicht groß genug. Aus ihr kann einmal eine Wiege gebaut werden, in das ein Sonntagskind gelegt werden kann. Das kann die Erlösung bringen. 

Der Bildstock am Stornackerbuckel erinnert an den Russlandfeldzug des Kaisers Napoleon, nach dem sich ein Haibacher bis in seine Heimat zurückschlagen konnte. Hier oben auf der Höhe, kurz vor seinem Heimatort, wurde er von Räubern erschlagen. 

Und dann kam endlich die Lösung der Ausgangsfrage: Das Muhkalb hatte sich in der Rohrwiese versteckt. Dort wartete es auf mutige Burschen, die den Kampf mit im aufnehmen wollten. Der letzte Versuch ging schlimm aus: Der junge Mann wurde in die Tiefe des Sees gezogen. Das Horn des „Muhkalb“ brach dabei ab und wird als Trophäe beim Gesichtsverein aufbewahrt.



Text, Robert Fuchs


Haibach, 07.05.2024




Haibach, 24.04.2024




Vorankündigungen


Herzliche Einladung
zum Vortrag
„Stumme Zeugen für die Ewigkeit –
Kriegsgräberstätten als Mahnmale“
Es spricht Oliver Bauer, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge über die Arbeit des Volksbundes in Unterfranken.
Termin: Dienstag, 14 Mai, 19.30 Uhr
in der Geschichtsstuwwe neben dem Rathaus.
Eintritt frei!




Haibach, 15.04.2024




Wie heißt der Hund?

Auf den neuen Tafeln an der Ketzelburg erklärt der „Burghund“ in einfacher Sprache für Kinder den Text:


Schön wäre es, wenn der Hund einen Namen hätte.
Wir sammeln Vorschläge, danach wird abgestimmt.

Bitte die Vorschläge bis Mitte nächster Woche einsenden.

Entweder über das Kontakformular oder an

robert.fuchs@hugverein-haibach.info


14.03.2024



„Es Herz vun Hawisch, des es Morschbich!“


Wie wahr dieser Spruch ist, zeigte sich bei der Veranstaltung des Heimat- und Geschichtsvereins: 

Die bereitgestellten Sitze in der TSV-Turnhalle reichten nicht aus, um allen Besuchern Platz zu bieten. Der „Merschbicher Owend“ zeigte deutlich, wie gern die Einwohner des Haibacher Ortsteils sich ihrer Geschichte annehmen und dankbar für gemeinsame Veranstaltungen sind. Der Abend war eine emotionale Reaktion auf die „Feier“ zur 50-jährigen Eingemeindung im Jahr 2022 und stellte die Zeit zur Mitte des letzten Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Helma Fleckenstein, Albin Blatt und Helmut Schrott hatten Bilder, Geschichten und Anekdoten zusammengetragen, um die „Merschbicher Identität“ aufzufrischen und der jungen Generation das „Merschbicher Gedankengut“ mitzugeben. Auf keinen Fall wollen sie als „Haibach-Ost“ bezeichnet werden. Wie eng die Grünmorsbacher in früheren Zeiten zusammengehalten haben, zeigte schon der Einzug. Zwei der ältesten Ehepaare „rein Grünmorsbacher Abstammung“, Walburga und Alfred Kron und Rosi und Edi Wenzel trugen die Traditionsfahne in den Saal. Gabriele Roth, Henriette Schuck, Margit Otter und Margarethe Hock stimmten das Loblied auf den Merschbicher Dialekt an. Auf eine virtuelle Wanderung „die Chaussee nåb und es Dorf nuff“ wurden dann die Besucher mitgenommen. Albin Blatt hatte zahlreiche Bilder aus alter Zeit zusammengetragen. An jedem Haus wurde Rast gemacht und von den Bewohnern erzählt. Besonders aus den Wirtschaften gab es viel zu berichten. Den umfangreichen Einblick in die Geschichte der Menschen gab Helmut Schrott. Immer wieder kam er auf den Sportsgeist im Dorf zu sprechen. Turnverein und Fußballer waren die Aushängeschilder der Gemeinde. So verwunderte es nicht, dass auch der „Jahrhundertsportler“ gewählt wurde. Die Auswahl hatten die Besucher unter Roland Otto (Fußball, Tischtennis, Leichtathletik), Willibald Roth (Fußball, Volleyball, Leichtathletik) und Rudi Roth (Leichtathletik, Tischtennis). Mit einem „Klatschomat“ wurde Rudi Roth ausgewählt. Als der Spaziergang an der Turnhalle vorbeikam, wurde die Turnerhymne angestimmt. Wie gern Jahrgänge und Vereine die Kirchen- und die Schultreppe als Aufstellungsort für Gruppenbilder genutzt haben, sah man an einer Auswahl. Helma Fleckenstein belebte den Rundgang mit Geschichten von Margaretha Hartmann (Otters Greta) und betrachtete als „Merschbicher Krocke“ die Entwicklung des Ortes. Elisabeth Dörr erzählte das Gedicht vom Hannes und seinen Erlebnissen neben der Viehwaage und dem „Bildsteckelje“. Neu formiert hatte sich die Gesangsgruppe „Kilianis“, Nachkommen des Kilian Schrott. Sie erzählten im „Bech-Lied“ von Erlebnissen an der Bech, als diese noch in einem offenen Graben durch das Dorf floss. Auch nach dem Ende der Bilderschau unterhielten sich die Besucher noch eifrig und steuerten eigene Erlebnisse bei.
Bild: Einen enormen Zuspruch erfuhr der Merschbicher Owend „Die Chaussee nåb un es Dorf nuff“.



Text und Bilder von Robert Fuchs


Haibach, 13-03-2024




Haibach, 05.03.2024



Der Heimat-Erlebnistag 

Haibacher Sagenwelt

Am 05.05.2024 14Uhr

Mehr Infos unter!

Haibach, 21.02.2024



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde,

unser Verein ist Mitglied im Archäologischen Spessartprojekt e.V. Dieser gemeinnützige Verein hat seinen Veranstaltungskalender 2024 veröffentlicht, mit sehr interessanten Vorträgen, Führungen usw. Die Übersicht findet ihr weiter unten. Vielleicht ist hier auch etwas für euch dabei.
Unser Verein wurde zur gemeinsamen Tagung der Bezirksheimatpflege und des Archäologischen Spessartprojekts e.V. am 09. März eingeladen, um dort einen Vortrag über unser Projekt „Haibach entdecken“ zu halten. Die Tagung findet in Sömmersdorf (bei Schweinfurt) statt. Wir sind sehr stolz, dass dieses Projekt auch über die Grenzen von Haibach hinaus bekannt ist. Wer unser Projekt noch nicht kennt, schaut am besten mal auf die Internetseite https://www.haibach-entdecken.de/


Tagung_Sömmersdorf
09.03.2024
2024_03_09_Tagung_Sömmersdorf.pdf (648.96KB)
Tagung_Sömmersdorf
09.03.2024
2024_03_09_Tagung_Sömmersdorf.pdf (648.96KB)


Haibach, 21.02.2024



Aus Holz wurde Stein:

Fossilesund „versteinertes“ Holz aus Wetterau, Vogelsberg,
Spessart, Rhön und Franken
- über 250 Jahre Forschungen
-

Versteinertes Holz
Buch
Versteinertes Holz.pdf (686.36KB)
Versteinertes Holz
Buch
Versteinertes Holz.pdf (686.36KB)


Haibach 21.02.2024



Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins


Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde,

im Vorgriff auf die amtliche Einladung im kommenden Mitteilungsblatt, möchte ich euch heute schon herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am Dienstag, 19. März um 19.30 Uhr im Fußballerheim der Spielvereinigung Grünmorsbach einladen.
Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Totengedenken
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Schriftführers
5. Bericht des Kassiers
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft
8. Bericht der Arbeitskreisleiter
9. Ehrungen
10. Wünsche und Anträge, Verschiedenes

Mit besten Grüßen

Christian Fuchs
1. Vorsitzender
Heimat- und Geschichtsverein Haibach – Grünmorsbach – Dörrmorsbach e.V.


Haibach, 14.02.2024



Info - Bilderarchiv

Unter  Hawischer Fasnachtsumzug 2024

findet ihr einige Fotos und zwei Clips von unserem Festwagen.
Viel Spaß!

Haibach, 14.02.2024



Liebe Heimat- und Geschichtsfreunde!

Das Jahr 2024 ist mittlerweile ein paar Tage alt und der erste Vereinsabend über das Thema „Grünmorsbach im Wandel der Zeit“ wurde mit über 50 Besuchern zum vollen Erfolg. Zum Thema „Grünmorsbach“ passend findet am Sonntag, 10. März 2024 ab 16 Uhr (Einlass: 15 Uhr), in der Grünmorsbacher Turnhalle ein „Merschbicher Owend“ statt, zu dem ich euch alle herzlich einladen möchte. Dem Anhang dieser E-Mail könnt ihr nähere Informationen entnehmen.


Vorbereitungen für ein neues Buch des Heimat- und Geschichtsvereins:

Im Hintergrund wird bereits an einem neuen Buch des Heimat- und Geschichtsvereins gearbeitet. In diesem Buch werden historische Kochrezepte gesammelt. Diese sind bereits geschrieben und vorgetestet. Allerdings fehlen noch passende Bilder, bzw. möglicherweise ein paar kleine Anekdoten dazu. Hier sind den Ideen erstmal keine Grenzen gesetzt. Wer also Lust hat ein paar der vorhandenen Rezepte zu kochen und das Gekochte zu fotografieren, der meldet sich bei Katja Noack katnoa@web.de oder bei mir. Katja lässt euch gerne eine Liste der Rezepte zukommen. Die Bilder sollen bis Ostern fertig sein. Gern kommen wir auch vorbei und fotografieren die Mahlzeiten.


HELAU  Hawisch – Griemorschbich – Dörrmorschbisch HELAU
Der Heimat- und Geschichtsverein soll den Fastnachtzug am Fastnachtsdienstag, dem 13. Februar anführen! Der Geschichte entsprechend wird „Ritter Reiner von Heydebach“ mit seinen Edelfrauen, tapferen Mannen und der Kinderschar dabei sein.
Frauen, Männer und Kinder des heutigen Geschichtsvereins schlüpfen in die Rollen einer mittelalterlichen Gesellschaft. Dazu brauchen wir dich und deine ganze Familie! Du wolltest schon immer mal Ritter oder Edelfrau sein?
Deine Kinder wollen einmal auf der (fahrbaren) Ketzelburg spielen? Dann mache mit!

Aufgabe: Als Burgfräulein, Rittersmann oder Knappe verkleidet am 13.2. von 13.30 bis 16 Uhr beim Fastnachtszug mitgehen.

Solltest du keine passende Bekleidung haben, können wir mit dem Fundus aus dem Karnevalklub Kakadu aushelfen.

Melde dich bitte bald an, damit wir planen können!

Wir suchen für den Fastnachtzug weiterhin Begleiter, die unsere fahrbare Ketzelburg während des Zuges absichern.


Mit besten Grüßen

Christian Fuchs, Vorstand


Haibach, 03.02.2024



Workshop zum Abschluss unseres laufenden DFG-Projekts

(Digitalisierung eines historischen Kernbestandes: Das „Stadtarchiv Mainzer Zeit (SMZ)“ im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg)


Termin 19. Februar 2024, ab 13 Uhr. Ort: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Wermbachstr. 15, 63739 Aschaffenburg.
Anmeldungen sind ab sofort möglich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Direktlink zur Anmeldung: https://stadtarchiv.ticketmachine.de/de/events/unseated/select_unseated?event_id=14203
Vorläufiges Programm (siehe auch PDF im Anhang):
https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/ein-historischer-altbestand-im-neuen-gewand-fachgespraech-19-februar-2024-aschaffenburg
Zum Hintergrund:
Mit dem DFG-Projekt zur Digitalisierung des „Stadtarchivs Mainzer Zeit“ kann im Jahr 2024 ein umfangreiches Gesamtvorhaben zur wissenschaftlichen Nutzung dieses Aschaffenburger Altbestands abgeschlossen werden. Das „Stadtarchiv Mainzer Zeit“ war bis vor wenigen Jahren aufgrund einer unzureichenden Erschließung nicht für die Nutzung und wissenschaftliche Auswertung verfügbar – und somit letztlich ein historischer Bestand „im Verborgenen“. Obwohl größere Teile des städtischen Archivschriftguts der kurmainzischen Zeit verloren gegangen sind, umfasst das „Stadtarchiv Mainzer Zeit“ wichtige Archivalien, Akten und Amtsbücher seit dem späten Mittelalter. Für die Erforschung der Residenzstadt Aschaffenburg seit dem späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit bis hin zur Geschichte des rheinbündischen Dalberg-Staates kommt dem „Stadtarchiv Mainzer Zeit“ eine erhebliche Bedeutung zu.
Die seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft in den Jahren 2022 bis 2024 geförderte Digitalisierung des gesamten „Stadtarchivs Mainzer Zeit“ war nur möglich, weil zuvor weitere Projekte die Erschließung und konservatorische Bearbeitung des Altbestands ermöglicht hatten. Die Förderung dieser Projekte erfolgte seitens der Unterfränkischen Kulturstiftung (Würzburg) sowie der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK, Berlin). Diverse weitere Einrichtungen, Vereine und universitäre Stellen waren in die Vorbereitung und Durchführung des gesamten Vorhabens involviert und hatten den DFG-Antrag sowie die Gesamtplanung unterstützt.
Viele Grüße
Joachim Kemper
Dr. Joachim Kemper, Archivdirektor, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg«


Programm
DFG-Workshop-19-2-2024.pdf (322.47KB)
Programm
DFG-Workshop-19-2-2024.pdf (322.47KB)


Hainach, 20.01.2024



Führungsnetz VHS Programmflyer Januar bis März 2024


VHS Programmflyer Januar bis März 2024
AKTUELL_Offene Fu_hrungen_Jan._März 2024_Führungsnetz Aschaffenburg.pdf (386.61KB)
VHS Programmflyer Januar bis März 2024
AKTUELL_Offene Fu_hrungen_Jan._März 2024_Führungsnetz Aschaffenburg.pdf (386.61KB)


Haibach, 20.01.2024



Ergebnis des Sammlungsaufrufs „Weihnachten“ Dezember 2023

Am 7.12.203 bat der Heimathub mit einem Sammlungsaufruf Erinnerungen, Fotos, Dokumente aller Art zum Thema Weihnachten einzureichen. Der Aufruf wurde über die Plattform www.heimathub.de, im Main-Echo, im Magazin Spessart und per Mail verbreitet und es konnte ein großer Zustrom verzeichnet werden. Insgesamt sind aus dem Sammlungsaufruf 7 Beiträge im Journal und 16 Beiträge im Archiv hervorgegangen. Die Beiträge befassen sich u.a. mit persönlichen Erinnerungen, Brauchtum, Familientradition und dokumentieren hauptsächlich die Zeit vom 1. Weltkrieg bis in die 1960er Jahre. Sie beinhalten Text, Foto-, Audiomaterial und auch Überlieferungen in Mundart.
Die Ergebnisse können unter dem Suchbegriff „Weihnachten“ auf www.heimathub.de oder unter folgendem Link eingesehen werden:
https://heimathub.de/page/2/?post-order=relevance&s=Weihnachten

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Das Projektteam Heimathub aus der Stadt Aschaffenburg, den Landkreisen Aschaffenburg, Main-Spessart und Miltenberg


Haibach, 20.01.2024



Vortrag Laufach

Im April 1849 trafen sich ca. 5.000 Personen in Frohnhofen zur Volksversammlung. Dieses Ereignis jährt sich 2024 zum 175. Mal. Aus diesem Anlass planen die Gemeinde Laufach und der dortige Geschichts- und Heimatverein Laufachtal e.V. verschiedene Veranstaltungen: einen geschichtlichen Vortrag am 09. April 2024 im Sitzungssaal des Rathauses und eine Gedenkveranstaltung am 13.4.2024 in Frohnhofen.

Veranstaltung Laufach
2024-01-15 Save the date.pdf (4.73MB)
Veranstaltung Laufach
2024-01-15 Save the date.pdf (4.73MB)



Haibach, 20.01.2024



Vortrag

Grünmorsbach im Wandel der Zeit


Grünmorsbach, eine begehrte Weinbaugemeinde. Diese Beschreibung bot Dr. Gerrit Himmelsbach in seinem Vortrag. Auch wenn Grünmorsbach der Wohnsitz der aktuellen Deutschen Weinkönigin Eva Brockmann ist: Zumindest traf die Bedeutung Grünmorsbachs als Weinbaugemeinde im Mittelalter zu. Die Grünmorsbacher Weinberge gehörten zur Aschaffenburger Lage. Himmelsbach schaffte es, einen Zusammenhang zwischen den geologischen, wirtschaftlichen, kirchlichen und sozialen Gegebenheiten zu geben. In Richtung Bessenbach war das kirchliche Leben ausgerichtet, gehörten doch die Einwohner zur Pfarrei Oberbessenbach. Verkehrstechnisch war Grünmorsbach nur durch eine „Sackgasse“ von Aschaffenburg aus erschlossen, zum Spessart hin lagen Sümpfe. Erst als 1793 die Heer- und Handelsstraße gebaut wurde, entwickelte sich das Dorf weiter. Aus dem Bauerndorf wurde ein Arbeiterdorf. Erstes Zeichen einer Verselbstständigung war das Anlegen eines eigenen Friedhofes ab 1892. Der Bau der neuromanischen Kirche an der „Chaussee“ 1899 war eine Schenkung von Pfarrer Schweinfest, finanziert von Johann und Margaretha Kiesel. Auch in der neuen Kirche aus dem Jahr 1974 sind bedeutende Werke heimischer Künstler: Die Glasfenster von Siegfried Rischar und das Altarkreuz von Rainer Stolz. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ging hin zu einer beliebten Wohngemeinde. Mit einem Appell endete der Vortrag: Die Einwohner sollen sich aktiv einbringen in die künftige Entwicklung.
Der nächste Höhepunkt des Grünmorsbach-Jahres folgt am 10. März mit einem „Bunten Nachmittag“ in der Turnhalle. Unter dem Motto „Die Chaussee nåbb und es Dorf nuff“ werden Lieder, Gedichte und Geschichten die „Merschbicher Identität“ stärken.



Haibach, 20.01.2024




Haibach, 09.01.2024



Herzliche Einladung zum Fachvortrag von Gerrit Himmelsbach:
„Grünmorsbach im Wandel der Zeit“

am 18.1.24 um 19 Uhr im Kameradschaftsraum der Feuerwehr Grünmorsbach.
Dr. phil. Gerrit Himmelsbach ist Lehrassistent am Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Würzburg und Historiker im Archäologischen Spessart-Projekt (ASP). Er nimmt uns mit auf eine Reise durch die spannende Geschichte Grünmorsbachs und schreibt selbst zu seinem Vortrag: „Ganz klar - Grünmorsbach ist unterbewertet. Der Haibacher Gemeindeteil ist auf der Staatsstraße schnell durchfahren, und das Kleinod der neoromanischen Kirche St. Johannes der Täufer und St. Margaretha huscht wie ein Schatten vorüber. Dabei steckt darin ein Strauß von Geschichten des fränkischen Künstlers Heinz Schiestl. Wir wollen nicht die Neue Kirche vergessen mit Kunstwerken von Siegfried Rischar und Rainer Stoltz. Darüber hinaus widmen wir uns dem Mittelalter mit der Frage: Warum "Morsbach", warum an dieser Stelle? Schöne Auskunft über das Grünmorsbach dieser Zeit gibt uns ein Besitzverzeichnis des Klosters Schmerlenbach von 1322. Zuletzt werfen wir einen Blick in die Gegenwart und warum es sich in Grünmorsbach so schön wohnt.“
Der Eintritt ist natürlich frei!


Hinweis: Der große „Morschbicher Owend“ ist am 25. Februar in der TSV Turnhalle. Freut euch jetzt schon auf Lieder und Geschichten aus Morschbich!


Haibach, 04.01.2024